Oktober 2008 |
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30. Oktober 2008 | | Streik TV berichtet über die Demonstration vom 22. Oktober in HamburgIm September scheiterten die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei der Diakonie. Am 22. Oktober machten Beschäftigte der Diakonie in Hamburg mobil für eine angemessene Bezahlung. >> zum Bericht |
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22. Oktober 2008 | | 1500 Mitarbeitende demonstrieren am Ort der Diakonischen Konferenz in Hamburg für eine angemessene EntlohnungWährend drinnen die Diakonische Konferenz tagte, protestierten draußen Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet für eine Lohnerhöhung und einen Tarifvertrag. Einen Tag zuvor hatten 500 Beschäftigte bei Warnstreiks in Bielefeld, Hannover und Mosbach die Arbeit niedergelegt. Hintergrund der Verschärfung des Tarifkonflikts ist der Versuch der diakonischen Arbeitgeber, die rund 150.000 Beschäftigten bundesweit von den Tarifen des öffentlichen Dienstes abzukoppeln. |
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21. Oktober 2008 
weitere Bilder | | Warnstreiks in der Diakonie: Beschäftigte fordern Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst Trotz massiver Einschüchterungsversuche der kirchlichen Arbeitgeber haben am 21.10.08 Beschäftigte in diakonischen Einrichtungen in NRW (Ev. Krankenhaus Bielefeld und Johanneswerk), Baden-Württemberg (Johannesanstalten Mosbach und Schwarzach) und Niedersachsen (Birkenhof Altenhilfe gGmbH in Hannover) in einem 2stündigen Warnstreik die Arbeit niedergelegt. |
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21. Oktober 2008  | | Tarifkonflikt Diakonie: Beschäftigte demonstrieren in Hamburg |
Im laufenden Tarifkonflikt mit der Diakonie ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten anlässlich der Diakonischen Konferenz in Hamburg am kommenden Mittwoch zu einer Demonstration für höhere Löhne und den Abschluss eines Tarifvertrags auf. Es muss verhindert werden, dass die Diakonie auf Dauer von der allgemeinen Lohnentwicklung in der Branche abgehängt wird, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke.
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17. Oktober 2008  | | Niedersachsen Klinikverkauf vor Gericht |
Bückeburg: Der Staatsgerichtshof Niedersachsen verhandelt heute über eine Klage von SPD und Grünen gegen den Verkauf der Landeskrankenhäuser (siehe Meldung). Die Opposition meint, es widerspreche der Verfassung, wenn private Beschäftige im Maßregelvollzug in Grundrechte der Patienten eingreifen, etwa beim Fixieren am Bett. Dies sei allein staatlichen Beschäftigten vorbehalten. Das Sozialministerium entgegnet, es sei sichergestellt, dass die Arbeit im Maßregelvollzug ausreichend staatlich kontrolliert wird. |
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16. Oktober 2008  | | Kirche leidet an Verlusten
Geld bei Lehman Brothers angelegt |
OLDENBURG. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg will nach dem Verlust von Kirchensteuern in Millionenhöhe über Konsequenzen der Finanzkrise informieren. Dazu werde ein Leitfaden an Mitarbeiter und Gemeinden verschickt, so eine Kirchensprecherin gestern. Die Kirche hatte 4,3 Millionen Euro bei der insolventen US-Bank Lehman Brothers in den USA angelegt, die vermutlich verloren sind. In den kommenden Haushalten fehlen daher bis zu 230 000 Euro Zinsen pro Jahr.
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15. Oktober 2008  | | EvK marschiert zur nächsten Instanz Arbeitsgericht Herne weist Krankenhaus-Klage gegen Tarifübernahmebeschluss im BAT-KF ab |
Es kam wie erwartet: Das Arbeitsgericht Herne hat die Klage einer Prozessgemeinschaft unter Federführung der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel (EvK) gegen den jüngsten Tarifübernahmebschluss im Bereich des Diakonischen Werkes und der Evangelischen Landeskirche für unzulässig erklärt. Während die Rechtsvertretung der EvK-Gemeinschaft Revision ankündigte, übte der Vorstand des Diakonischen Werkes Westfalen, Günther Barenhoff, zum Schluss der Verhandlung harsche Kritik an EvK-Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter.
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13. Oktober 2008  | | Die Arbeitsbedingungen der Kirchen Finanzkrise, Kirchen und Mindestlohn im Fokus von Streik-TV |
"Der Markt kann alles machen, und der Staat wird nicht mehr gebraucht." Diesen weit verbreiteten Glauben hält Peter Wahl für den "grundlegenden Fehler", der die gegenwärtige Krise des Finanzmarktes ausgelöst habe. Als Leiter der Abteilung "Finanzmärkte und Entwicklung" von WEED empfiehlt er, künftig "sehr stark mit staatlicher Regulierung einzugreifen". In einem weiteren Beitrag beleuchtet Streik-TV am Beispiel zweier Krankenhäuser in Herne die Methode, wie die Kirchen über die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten bestimmen. Mit einem abgewandelten Monopoly-Spiel zeigt die DGB-Jugend Berlin-Brandenburg, wie lange Niedriglöhne halten. Dänische und spanische Touristen in Berlin wundern sich, dass Deutschland den in ihren Ländern längst eingeführten Mindestlohn noch nicht hat. Zur aktuellen Sendung von Streik-TV |
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09. Oktober 2008  | | Letzte Warnung vor dem Streik Bremen. Ca. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diakonischen Einrichtungen aus Bremen und Niedersachsen haben heute vor der Einrichtung Friedehorst in Bremen für die Erhöhung ihrer Löhne und Gehälter demonstriert. Während ihre KollegInnen im öffentlichen Dienst, beim Roten Kreuz, bei der Caritas etc. seit Januar 2008 eine deutliche Aufbesserung ihrer Einkommen erhalten haben, verweigern die diakonischen Arbeitgeber ihren Beschäftigten einen solchen erforderlichen Einkommenszuwachs. Gerade die Einrichtung Friedehorst ist führend im Lohndumping u.a. durch den rechtswidrigen Einsatz von Leiharbeitnehmern.
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08. Oktober 2008Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD nehmen Stellung zur aktuellen TarifauseinandersetzungVerhandlungen gescheitert, keine Zwangsschlichtung Die Tarifrunde 2008 ist gescheitert. Verhandelt wurde über die allgemeine Tarifanhebung und die Angleichung der Entgelte im Tarifgebiet Ost (Ost-Angleichung). Der Schlichterspruch ist von Arbeitnehmerseite abgelehnt worden, weil damit nicht nur eine vollständige Abkopplung von der Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst sondern auch von der Caritas verbunden wäre. Evangelische Erzieherinnen, Altenpflegerinnen und Krankenschwestern dürfen nicht schlechter gestellt werden als ihre Kolleginnen in katholischen oder kommunalen Einrichtungen.
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06. Oktober 2008TAZ berichtet über Tarifauseinandersetzung in der Diakonie: Diakonie erwirbt Recht auf Streik Die Tarifauseinandersetzung in der Diakonie eskaliert. Nachdem Beschäftigte und Arbeitgeber seit neun Monaten keine Einigung erzielen konnten, hat sich nun die Gewerkschaft Ver.di in den Konflikt eingeschaltet und den Arbeitgeberverband der Diakonie (VDDD) zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Der VDDD lehnte es am Mittwoch jedoch mit Verweis auf das "Selbstbestimmungsrecht der Kirche" ab, mit Ver.di zu verhandeln. Nach Ansicht des Diakonie-Mitarbeitervertreters Christop Fantini ist es dadurch den 3.000 Bremer Diakonie-Beschäftigten erstmalig möglich zu streiken.
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