November 2008 |
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30. November 2008 | | Beschäftigte der Bremer Diakonie protestieren vor dem Kirchentag der bremischen KircheMehr als 70 Beschäftigte machten vor dem Kirchentag ihrem Unmut über die Verweigerung der Arbeitgeber, tabellenwirksame Entgelterhöhungen zu vereinbaren deutlich. Sie forderten endlich mehr Lohn. Die Vertreter des Kirchenparlaments wurden aufgefordert, gegen die ständigen Verstöße gegen das kirchliche Arbeitsrecht, insbesondere in der Einrichtung Friedehorst vorzugehen. >> Die Aktion im Bild >> Presseartikel Weserkurier |
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28. November 2008  | | Gegen Dumpinglöhne in der ambulanten Pflege
Landesbischöfin beklagt Orientierung an Billiganbietern |
HANNOVER. Wegen zu geringer Pflegesätze erwägt die Evangelische Landeskirche, sich aus der ambulanten Altenpflege zurückzuziehen. In Niedersachsen würden sich die Pflegekassen an Billiganbietern orientieren", dadurch drohten Dumpinglöhne, kritisierte Bischöfin Margot Käßmann gestern auf der Tagung der Landessynode. Sie betonte, die Kirche wolle in der Pflege aktiv bleiben, es sei aber nicht absehbar, wie das Finanzproblem gelöst werden könne vielleicht müsse es einen gemeinsamen Aufstand der kirchlichen Träger geben. Patienten und Mitarbeiter sei die derzeitige Situation nicht zuzumuten.
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28. November 2008  | | Christoph Künkel wird neuer Diakonie-Direktor des Diakonischen Werkes HannoverOberlandeskirchenrat Dr. Christoph Künkel wird neuer Direktor des Diakonischen Werkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Der Kirchensenat der Landeskirche hat heute der Berufung durch das Präsidium des Diakonischen Werkes zugestimmt. Der derzeitige Diakoniedezernent im Landeskirchenamt tritt damit die Nachfolge von Manfred Schwetje an, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht |
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26. November 2008  | | Mindestlohn in der Pflege vor dem Durchbruch! (?)
Einigung auf Pflege-Mindestlohn wahrscheinlich |
Die Koalition arbeitet an Vereinbarungen über einen Mindestlohn in der Pflege. Am 27. November soll die Entscheidung fallen. Eine Einigung ist wahrscheinlich. Die kirchlichen Anbieter sollen mit ins Boot geholt werden. So meldet der evangelische Pressedienst in epd sozial Nr 47.
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24. November 2008
| | Stiftung vorm Rausschmiss Caritasverband will sich vom Fritzlarer Hospital trennen, weil es "nicht kirchlich" ist |
Fritzlar. Die Fritzlarer Hospitalstiftung steht kurz vor einem Rausschmiss: Der Caritasverband für die Diözese Fulda will die Einrichtung mit Krankenhaus und Altenpflege los werden. Grund: Die Kirchlichkeit wird verneint. In einem Brief an den Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums, den katholischen Stadtpfarrer Conrad, weist die Caritas darauf hin, dass das kirchliche Arbeitsgericht in Fulda "die Kirchlichkeit ... verneint hat".
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21. November 2008  | | Tausende Pflegehilfen arbeiten illegal
Richter erkennt in einem Musterverfahren auf Scheinselbständigkeit. |
Ein Urteil des Amtsgerichts München könnte enorme Auswirkungen auf die häusliche Pflege haben: Es ist illegal, osteuropäische Haushaltshilfen als selbständige Pflegekräfte zu beschäftigen, so der Tenor. Tausende Familien, die dieses Modell praktizieren, wird dies wohl stark verunsichern. Fachleute mahnen die Politik, endlich klare Regeln für den Einsatz ausländischer Pflegekräfte zu schaffen.
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20. November 2008  | | Informationsveranstaltung in Göttingen Arbeitnehmervertreter erhalten eindeutiges Mandat |
Am heutigen Donnerstag trafen sich erneut Mitarbeitervertreter aus den die AVR DW-EKD anwendenden Einrichtungen der Diakonie zu einer Informationsveranstaltung in Göttingen. Die Kolleginnen und Kollegen wurden über den aktuellen Stand in der Lohnrunde 2008 unterrichtet.
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19. November 2008 | | GEK Pflegereport 2008 Fast jeder Zweite wird pflegebedürftig Berlin (GEK). Das allgemeine Pflegerisiko liegt bei rund 50 Prozent. Das belegen aktuelle Zahlen des Pflegereports der Gmünder ErsatzKasse GEK, der jetzt erstmals veröffentlicht wurde. Ein weiteres Ergebnis: Die fachärztliche Versorgung in Pflegeheimen muss verbessert werden. So kommt es bei Heimbewohnern mit psychischen Störungen oder Parkinson-Syndrom zu durchschnittlich 2,5 Facharztkontakten im Jahr, als medizinisch angemessen gelten vier. Der GEK Vorstandsvorsitzende Dr. Rolf-Ulrich Schlenker unterstrich: "Wenn wir den Pflegebedarf von morgen schultern wollen, müssen wir über Pflegetrends, Pflegeverläufe und Pflegedefizite mehr wissen." |
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18. November 2008 -
| | Bremer Bürgerschaft (Landesparlament) diskutiert die aktuelle Lage der Beschäftigten in der Diakonie Die Bürgerschaftsfraktion "DIE LINKE" hatte dazu einen Dringlichkeitsantrag mit dem Titel "Arbeitsrechte kirchlich Beschäftigter sichern" eingebracht. Im Antrag wird der Bürgermeister (Ministerpräsident) des Landes Bremen aufgefordert sich dafür einzusetzen, dass die Beschäftigten der Diakonie nicht von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden. Den Antrag begründete Inga Nitz (Bild) für die Fraktion der Linken. >> Antrag der Linken
>> Rede Inga Nitz
>> Stellungnahme des Diakonischen Werkes Bremen |
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12. November 2008  | | Arbeitsrechtliche Kommission DW-EKD Einmalzahlungen für 2008 vereinbart, aber die Kuh ist noch nicht vom Eis! |
Die zahlreichen Aktionen, der breite Protest und nicht zuletzt die ersten Warnstreiks zeigen Wirkung, aber auch in der heutigen Sitzung der Arbeitsrechtlichen Kommission des DW der EKD konnte kein abschließendes Ergebnis in der Lohnrunde erzielt werden.
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12. November 2008  | | Tarifrunde 2008: Warnstreiks zeigen WirkungNachdem die Arbeitgeber zunächst auf die Zwangsschlichtung bestanden, sind sie nach den ersten Warnstreik zu weiteren Verhandlungen bereit. Ob sie allerdings endlich ein abschlussfähiges Angebot vorlegen, bleibt abzuwarten. Ein merkwürdiges Verständnis von Entgeltverhandlungen offenbart der VdDD Vorsitzende Dr. Rückert. In einer Erklärung des Arbeitgeberverbandes fordert er von den Arbeitnehmervertretern endlich ein Tarifergebnis zu beschließen und die Verschleppungstaktik aufzugeben. Zustimmen kann man Herrn Rückert allerdings bei der Feststellung, dass eine weitere Verschleppung nicht akzeptabel ist. |
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06. November 2008 | | Steuern sprudeln: 2008 gibts 7,4 Milliarden mehr |
Trotz Konjunkturflaute und Finanzkrise kann der Fiskus auch künftig mit höheren Einnahmen rechnen. Für 2008 sagte der Arbeitskreis Steuerschätzung dem Staat gestern in Hildesheim einen Geldregen von 561,8 Milliarden Euro voraus. Das sind 7,4 Milliarden Euro mehr, als die Experten im Mai errechnet hatten. 2009 werden Bürger und Unternehmen voraussichtlich 572 Milliarden Euro Steuern abführen und damit eine Milliarde mehr.
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06. November 2008  
| | Jeder Dritte ist unzufrieden mit seinem Job
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HANNOVER. Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz ist groß: Laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) bewertet jeder dritte Beschäftigte in Niedersachsen seine Arbeitsbedingungen als schlecht. Nur jeder siebte bezeichnete sie als positiv. DGB-Landeschef Hartmut Tölle nannte gestern in Hannover die Ergebnisse des Index Gute Arbeit 2008 alarmierend.
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05. November 2008  | | EKD-Synode zur Finanzmarktkrise Wirtschaft muss dem Menschen dienen |
Zum Abschluss ihrer Tagung in Bremen hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Mittwoch, 5. November, einen Beschluss zur Finanzmarktkrise verabschiedet: Heftige Kritik an der bisherigen Haltung wurde in einem Aufruf »Frieden mit dem Kapital?« eine gute Woche vor der EKD-Synode in dem linkskatholischen Magazin »Publik-Forum« (Oberursel) veröffentlicht. Unterzeichner sind neben anderen die evangelischen Theologen Frank Crüsemann, Ulrich Duchrow, Heino Falcke, Franz Segbers, die Wirtschaftsprofessoren Siegfried Katterle und Karl Georg Zinn und der Ex-Gewerkschaftsführer Detlef Hensche.
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04. November 2008 | | Neu in unserer Bildergalerie über Aktionen zur Tarifrunde: Bilder vom Warnstreik in den Johannes-Anstalten in Mosbach >> zur Bildergalerie |
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02. November 2008 

| | DIREKT-Zugang zu AVR und MVG ist fertig
In der rechten Spalte dieser Website ist bereits seit mehreren Monaten ein Direkt-Zugriff zu den wichtigsten Dokumenten für Mitarbeitervertreter eingerichtet: AVR-K, AVR-EKD, MVG-K und MVG-EKD sind mit einem Klick verfügbar. Bisher waren die Werke nur als PDF-Dateien aufrufbar. Seit heute stehen auch alle Texte direkt am Bildschirm zur Verfügung. Über Inhaltsverzeichnis und Verlinkung ist jeder Paragraf schnell gefunden. Mit Markieren und Kopieren können Texte beliebig in die eigene Textverarbeitung übernommen werden. Ein Klick auf die entsprechende Abbildung öffnet das Dokument bzw. das Inhaltsverzeichnis. Mit einem Klick auf (PDF) wird die PDF-Datei geladen. |
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