März 2009 |
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31. März 2009  Aktuelle Ergebnisse einer Sonderauswertung des DGB-Index "Gute Arbeit" | | Kranken- und Altenpfleger beklagen schlechte ArbeitsbedingungenDie Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege werden im bundesweiten Vergleich aller Berufsgruppen deutlich schlechter als der Durchschnitt beurteilt. In der Krankenpflege beschreiben 47 Prozent der Beschäftigten Arbeit und Entlohnung lediglich als "mittelmäßig", 46 Prozent sogar als "schlecht". In der Altenpflege betrachten sogar 52 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Arbeit und Einkommen als "schlecht", weitere 36 Prozent als "mittelmäßig". Das ist das Ergebnis einer aktuellen Sonderauswertung des DGB-Index' 'Gute Arbeit' im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). |
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27. März 2009  | | Tarifrunde ARK Nds. 2009 Weitgehende Annäherung, aber noch kein Ergebnis! Nach 6 Verhandlungsrunden in der ARK Nds. ohne Annäherung der Verhandlungspositionen haben die Arbeitgeber in der Verhandlungsrunde am Donnerstag den 26.03. endlich ihre Blockadehaltung aufgegeben und zu konstruktiven Verhandlungen zurückgefunden. Offensichtlich haben unsere Aktionen in den Betrieben in der vergangenen Woche für Bewegung gesorgt. |
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26. März 2009

| | Betriebsrat im Essener Krupp-Krankenhaus bleibt trotz Übertritt zur Diakonie im Amt. Was macht eine Klinikleitung, wenn sie sich rebellischer Betriebsräte entledigen will? Sie erklärt sich einfach zu einer kirchlichen Einrichtung. So hat sich das zumindest die Geschäftsführung des Alfried-Krupp-Krankenhauses in Essen vorgestellt, als sie zum Jahreswechsel 2005/2006 den Übertritt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband zum Diakonischen Werk Rheinland bekanntgab. Da hier nicht das Betriebsverfassungsgesetz, sondern Kirchenrecht gelte, sei der Betriebsrat mit sofortiger Wirkung aufgelöst, erklärte das Management den erstaunten Beschäftigtenvertretern. Das Landesarbeitsgericht (LAG) in Düsseldorf stellt nun endlich klar, dass dieses Vorgehen rechtswidrig war. |
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24. März 2009

| | ARK Nds. Tarifrunde 2009: In der vergangenen Woche demonstrierten an mehreren Orten in Niedersachsen Beschäftigte der Diakonie für mehr LohnVon den Demonstrationen in Hannover und Rotenburg haben wir jetzt Videos eingestellt>>zu den Videos |
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20. März 2009

| | Mehr als 300 Beschäftigte der Rotenburger Diakonie demonstrierten auf dem Rathausplatz Im Anschluss an die Kundgebung auf dem Rathausplatz zogen die Demonstranten durch die Innenstadt von Rotenburg vor das Verwaltungsgebäude der Rotenburger Werke. Dort übergaben sie der Einrichtungsleiterin Frau Wendland-Park 902 Blumensamen als Symbol für die 901 Unterschriften die Mitarbeiter der Rotenburger Werke zur Unterstützung der Forderung nach 8% mehr Lohn gesammelt hatten. Der Versuch die Unterschriften dem DDN- Vorstand zu übergeben war am Montag gescheitert, weil die versammelten Arbeitgebervertreter die Annahme verweigert hatten. |
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18. März 2009  | | ARK Nds. Tarifrunde 2009 Mitarbeiterinnen der Diakonischen Dienste demonstrieren vor dem Diakonischen Werk in Hannover |
Die Mitarbeitenden der Diakonischen Dienste Hannover trafen sich am Mittwoch zu einer zentralen Mitarbeiterversammlung im Festsaal des hannoverschen Henriettenstift. Hauptgegenstand der Tagesordnung war die laufende "Tarifrunde" in der Arbeitsrechtlichen Kommission Niedersachsen (ARK Nds.). Der Sachstandsbericht löste bei den anwesenden Mitarbeiterinnen entsprechend heftige Reaktionen aus.
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18. März 2009  | | Fairness, Respekt und Vernunft In einem offenen Brief an den Vorstand des Arbeitgeberverbandes DDN ruft der Vorsitzende der agmav die Arbeitgeber zu Fairness, Respekt und Vernunft auf. Verhandlungen über Arbeitszeit und Vergütung brauchen den ehrlichen Willen beider Seiten, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen objektiv zu betrachten und ein Ergebnis anzustreben, das den Lebensbedingungen der Arbeitnehmer ebenso gerecht wird wie dem Handlungsrahmen der Einrichtungen. Sichere Arbeitsplätze gibt es nur in wirtschaftlich gesunden Einrichtungen und motivierte Arbeitnehmer gibt es nur bei fairer Behandlung, heißt es in dem Brief. Die Arbeitnehmerseite fordert echte Verhandlungen, echte Verbesserungen und echte Fairness! Brief als Pdf Datei |
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16. März 2009  | | Demonstration in Oldenburg am 14. MärzUwe Martens, Sprecher der Arbeitnehmerseite in der ADK der verfassten Kirche, war Teilnehmer der Demonstration in Oldenburg und hat auf seiner Homepage zahlreiche Bilder von der Demo veröffentlicht. Er hat uns dankenswerter Weise den Link zur Verfügung gestellt. Auch Radio Bremen berichtete in der Sendung Buten und Binnen. Die Presseberichte und Bilder sind jetzt auf unserer Seite eingestellt. |
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14. März 2009  | | 1200 Beschäftigte der Diakonie demonstrieren OLDENBURG - Rund 1200 Beschäftigte der Diakonie im Nordwesten Niedersachsens haben am Sonnabend in Oldenburg für faire Löhne demonstriert. Der Verhandlungsführer der Arbeitnehmer im laufenden Tarifkonflikt, Manfred Freyermuth aus Kästorf bei Gifhorn, forderte für die rund 36.000 Diakonie-Mitarbeiter in Niedersachsen eine Bezahlung, die mit dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst vergleichbar ist. Wir wollen gleiches Geld für gleiche Arbeit. Wir werden keinem Abschluss zustimmen, der unsere Kollegen schlechter stellt als im öffentlichen Dienst, sagte Freyermuth. |
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12. März 2009  | | Aktuelle Themen rund um die Arbeit der AG-MAV und der Mitarbeiter/innen in der Diakonie sind ab sofort auf dieser Website mit kurzen Videofilmen dargestellt. Den Anfang bildet die Demonstration am 24. Februar in Kästorf (siehe Bericht am 25.02.2009). Vier weitere kurze Videos wurden dankenswerter Weise von Jens Ortmann (www.wort-drauf.de/mediathek) zur Verfügung gestellt. Weitere werden folgen. |
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10. März 2009 Tarifkonflikt in der Diakonie: agmav und ver.di kündigen Aktionswoche an Oldenburg/Gifhorn (epd). Auch die fünfte Tarifrunde für die 36.000 Beschäftigten der Diakonie in Niedersachsen hat nach Angaben der Mitarbeitervertreter kein Ergebnis gebracht. Die Mitarbeitervertretung und die Gewerkschaft ver.di kündigten daraufhin am Montag eine landesweite Aktionswoche an. Sie soll am 14. März mit einer Demonstration in Oldenburg beginnen, zu der alle Diakonie-Beschäftigten im Weser-Ems-Gebiet aufgerufen seien, sagte Peter Oehne vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen in Niedersachsen am Montag dem epd. Weitere Proteste seien in Hannover und Rotenburg/Wümme geplant.
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10. März 2009  | | Aufruf zur Demonstration Die "Tarifverhandlungen" treten auf der Stelle. Die Arbeitgeber sind nicht bereit, ein vernünftiges Angebot zur Lohnsteigerung vorzulegen. Sie beharren weiter auf Lohnabsenkungen! Wir sind stinksauer und fordern deshalb alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region um Oldenburg zur Demonstration am 14. März in Oldenburg auf. >> zum Aufruf |
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09. März 2009  | | Diakonische Arbeitgeber brüskieren ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Tarifauseinandersetzung in der Diakonie Niedersachsen eskaliert durch das Verhalten der Arbeitgeber weiter. Die diakonischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in den vergangenen zwei Wochen 10.000 Unterschriften für eine Tariferhöhung gesammelt. Diese Unterschriften wollte eine Delegation anlässlich eines sogenannten Hintergrundgespräches zwischen dem Diakonischen Arbeitgeberverband und Mitgliedern des agmav-Vorstandes an die Arbeitgeber übergeben.
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09. März 2009
| | Gute Pflege muss auch gut bezahlt werden Sozialministerin Ross-Luttmann drängt erfolgreich auf neues Schnellverfahren für höhere Pflegesätze in Niedersachsen HANNOVER. Niedersachsens Pflegeheime bekommen mehr Freiheiten bei der Gestaltung ihrer Pflegesätze. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann drängte jetzt in Gesprächen mit den Landesverbänden der Pflegekassen und den kommunalen Spitzenverbänden erfolgreich auf eine Lösung, obwohl die Landesregierung laut Gesetz gar nicht am Verhandlungstisch über die Höhe der Pflegesätze sitzt: Für Pflegeeinrichtungen, die auf eine besondere Qualität ihrer Leistungen verweisen können, gibt es ab sofort ein vereinfachtes Verfahren zur Anhebung der Pflegesätze. |
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05. März 2009  | | Arbeitgeber beharren auf Lohnabsenkungen In der Sitzung der Arbeitsrechtlichen Kommission blieben die Arbeitgeber bei ihrer Forderung, die Jahressonderzahlung nur noch dann zu zahlen, wenn die Einrichtungen eine Umsatzrendite von mindestens 4% erwirtschaftet haben. Dies bedeutet, dass die Jahressonderzahlung selbst in den Einrichtungen, die wirtschaftlich gut dastehen, gekürzt oder nicht mehr gezahlt werden würde. Weiterhin wollen Sie eine Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden die Woche. Dies wäre eine faktische Absenkung der Einkommen der Beschäftigten in der Diakonie. Daran ändert auch nichts, dass die Arbeitgeber eine Entgelterhöhung um 2 Prozent ab 1. Juli 2009 und eine Einmalzahlung von maximal 200 Euro angeboten haben. Das obwohl in allen Arbeitsfeldern der Diakonie mehr Geld zur Verfügung steht. |
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03. März 2009 | | Beschäftigte des Ev. Krankenhauses in Oldenburg demonstrieren für mehr Lohn300 Beschäftigte des Ev. Krankenhauses in Oldenburg nahmen am 3.3. kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde der ARK an einer Aktiven Mittagspause teil und zeigten mit Zitronen und Zitronentee gemeinsam ihre Stimmung: Wir sind sauer, dass wir nicht ernst genommen werden! Die Briefe des DDN zeigen dies sehr deutlich. Ignoranz und Verschleierung von Fakten sind keine Grundlage für konstruktive Verhandlungen! |
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02. März 2009 
Hans Peter Hoppe
| | ARK Nds. Tarifrunde 2009 Offener Brief an den DDN- Vorsitzenden Herrn Hoppe Im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde am 4/5 März fordert die agmav Nds. den DDN auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. "Es ist an der Zeit, dass Sie unsere Forderung aufgreifen, um damit eine neue Verhandlungsgrundlage zu schaffen. Es ist an der Zeit, dass Sie sich vorwärts bewegen und nicht rückwärts. Es ist an der Zeit, dass Sie einen Verhandlungserfolg durch ein faires Angebot ermöglichen." heißt es wörtlich im Brief zum Brief |
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02. März 2009  | | ver.di erzielt Tarifabschluss mit den LändernIm Osten werden zum 1. Januar 2010 alle Entgelte auf 100 Prozent des Westniveaus angepasst. |
Vom 1. März 2009 an erhalten die rund 700.000 Beschäftigten der Länder deutlich mehr Geld: einen monatlichen Sockelbetrag von 40 Euro plus drei Prozent mehr auf das Bruttoeinkommen. Für die Monate Januar und Februar 2009 gibt es eine Einmalzahlung von zusammen 40 Euro. Zum 1. März 2010 werden die Entgelte dann noch einmal um 1,2 Prozent erhöht.
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