Dezember 2009 |
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22. Dezember 2009  | | 3. Quartal 2009: Höhere Reallöhne durch steigende Löhne und sinkende Preise |
WIESBADEN Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal um durchschnittlich 0,6% gestiegen. Nach Rückgängen in den beiden Vorquartalen ist dies der erste Anstieg im Jahr 2009. Die Bruttomonatsverdienste lagen im dritten Quartal 2009 um 0,4% höher als im Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise sanken im gleichen Zeitraum um 0,2%.
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21. Dezember 2009  | | Endlich Einigung in der Koalition Mindestlohn für die Abfallbranche |
Für die rund 160 000 Beschäftigten der Abfallwirtschaft wird es im nächsten Jahr einen Mindestlohn geben. Die Lohnuntergrenze werde als Altfall der Vorgängerregierung nach dem geltenden Recht in Kraft gesetzt, teilten die Fraktionschefs von Union und FDP, Volker Kauder und Birgit Homburger, am Freitag in Berlin mit. Im Koalitionsvertrag hatte die FDP durchgesetzt, dass solche Verordnungen Einvernehmen im Kabinett voraussetzen, und sicherte sich so ein Vetorecht (siehe Meldung vom 03.12.09).
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18. Dezember 2009Doch Weihnachtsgeld für Mitarbeiter der Oldenburger Diakonie OLDENBURG - Die rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den von der Insolvenz bedrohten Altenheimen der Oldenburger Diakonie erhalten doch noch ihr Weihnachtsgeld. Nach den Protesten der Mitarbeiter hat der Vorstand der Diakonie eingelenkt und die Zahlung des Weihnachtsgeldes zugesagt. Allerdings könne das Geld aus technischen Gründen erst im Januar ausgezahlt werden, erklärte Diakoniesprecher Frek Hinrichs. Ausführlicher Bericht folgt. |
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17. Dezember 2009
 | | Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst: ver.di fordert für Beschäftigte von Bund und Kommunen Gesamtvolumen von fünf Prozent |
ver.di hat am 15. Dezember die bundesweite Tarifrunde 2010 für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen eingeläutet. Neben Lohnerhöhungen geht es unter anderem um die Verringerung von Arbeitsbelastungen in den Krankenhäusern.
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16. Dezember 2009

Altenheim Blexen | | Streit um Notlagenregelung für 7 Altenheime der Oldenburger Diakonie zugespitzt OLDENBURG Der Streit um die in wirtschaftliche Not geratenen Altenheime der Oldenburger Diakonie hat sich verschärft. Diakonievorstand Joachim von der Osten warnte am Dienstag in einer Pressekonferenz vor der drohenden Insolvenz von sieben Altenheimen ab dem Frühjahr. Sie könne nur abgewendet werden, wenn die rund 600 Arbeitnehmer in den Häusern auf einen Teil ihres Weihnachts- und Urlaubsgeldes verzichteten, sagte von der Osten. Mitarbeitervertreter werfen den Arbeitgebern dagegen Rechtsbruch vor. >> Presse NWZ >> Kreiszeitung Wesermarsch >> Weserkurier >> Hunte Report |
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15. Dezember 2009
 | | Betrugsaffäre in Ev. Jugendhilfe Hünenburg
Fristlose Kündigungen bei der Evang. Jugendhilfe in Melle |
Bei der evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Hünenburg in Melle haben nach Angaben der Stiftung Mitarbeiter vermutlich Rechnungen fingiert und in die eigene Tasche gewirtschaftet. Daraufhin hatte der Vorstand vor rund zwei Wochen einem leitenden Mitarbeiter fristlos gekündigt und den Geschäftsführer beurlaubt. Der ehrenamtliche Vorstand der evangelischen Stiftung Hünenburg teilte am Freitag mit, er sehe sich nun aufgrund erster Untersuchungsergebnisse in den bisherigen Maßnahmen bestätigt. Die Stiftung ist Träger der Einrichtung mit einer Förderschule, stationären Wohngruppen, ambulanter Betreuung und einer Jugendwerkstatt.
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14. Dezember 2009  | | Vorstand des DW Oldenburg deutet die Realität um
Diakonische Arbeitgeber blockieren Sanierung Oldenburger Altenheime! |
In ihrer letzten Sitzung des Jahres hatte die Arbeitsrechtliche Kommission Niedersachsen ARK-Nds. über die vom Diakonischen Werk Oldenburg eingereichten Notlagenregelungen zu entscheiden. Nach Lage der Dinge konnte die Arbeitnehmerseite diesen Anträgen, die erhebliche Gehaltseinbußen der Mitarbeitenden zur Folge hätten, nicht zustimmen. In einer Pressemeldung vom 11.12.09 erklärt das DW Oldenburg daraufhin: "
die Haltung der Niedersächsischen Arbeitnehmer-Vertreter gefährdet Arbeitsplätze von sieben Altenpflegeeinrichtungen
" Diesen Versuch der Schuldzuschreibung weist die Arbeitnehmerseite der ARK-Nds. entschieden zurück.
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10. Dezember 2009
 | | » Unzumutbare Belastung « Rummelsberger Diakonie-Chef Bub tritt zurück Rummelsberg (epd). Der evangelische Landeskirchenrat hat auf den Rücktritt des Chefs der Rummelsberger Diakonie, Wolfgang Bub, mit Bedauern reagiert. Das kirchenleitende Gremium sei irritiert, dass der Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Brüderschaft sich bereits nach einem Jahr gezwungen sehe, seinen Dienst niederzulegen, sagte ein Sprecher der Landeskirche am 8. Dezember. |
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08. Dezember 2009 Landesarbeitsgericht Berlin: | |  |
Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit nicht tariffähig Die Zeitarbeitsbranche muss sich auf Nachforderungen von Arbeitnehmern wegen ungültiger Tarifverträge einstellen. Das Landesarbeitsgericht Berlin entschied am Montag, die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) sei nicht tariffähig. Wenn das Urteil rechtskräftig werde, könnten Leiharbeitnehmer von ihren Arbeitgebern auch rückwirkend einen Ausgleich für Löhne verlangen, die von der CGZP ausgehandelt wurden und unter den Branchenstandards lägen, erklärte ein Gerichtssprecher.
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07. Dezember 2009  | | Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
Die Mitgliederversammlung der agmav Niedersachsen hat am Montag in Hannover einen neuen Vorstand gewählt. Dem Vorstand gehören 18 Mitglieder an. Die Amtszeit beträgt 4 Jahre. Die Mitgliederversammlung hat per Akklamation den Vorstand bestätigt. Je 6 Mitglieder wurden zuvor in den drei Regionalversammlungen Süd, Nord-Ost und Nord-West gewählt. Die konstituierende Sitzung des Vorstandes findet am 14. Dezember statt. Wir gratulieren dem Vorstand und wünschen ihm viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben. Der neu gewählte Vorstand >> hier |
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03. Dezember 2009 | | Keine Einigung in der Koalition Mindestlohn für Abfallwirtschaft vertagt |
Die Spitzen von Union und FDP haben ihren Streit über die Einführung eines Mindestlohns für die Abfallwirtschaft auf unbestimmte Zeit vertagt. Ziel sei aber weiterhin eine Einigung, sagte CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier am Dienstag in Berlin. Die FDP hatte im Koalitionsvertrag durchgesetzt, dass solche Verordnungen Einvernehmen im Kabinett voraussetzen. Kanzlerin Angela Merkel wies gestern im Koalitionsausschuss nach Angaben von Teilnehmern FDP-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle zurecht. Die Vereinbarung bedeute nicht, dass es gar keine Mindestvergütungen mehr geben könne. Siehe auch Meldung vom 30. November zum Stand der Beratungen zum Mindestlohn in der Pflege >> hier |
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01. Dezember 2009 
Harald Frei, Geschäftsführer (RDM) | | Rummelsberger Diakonie kommt nicht zur Ruhe: Unruhe um Boni Unruhe um Boni bei den Rummelsbergern. Die Rummelsberger Diakonie kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den früheren Vorstandsvorsitzenden Karl Heinz Bierlein, der wegen körperlicher Misshandlung von Diakonen zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt wurde, sorgen nun Bonuszahlungen an leitende Mitarbeiter für Empörung unter den 6400 Mitarbeitern des evangelischen Sozialunternehmens. Bierlein hat bis zu seinem erzwungenen Rücktritt vor zwei Jahren monatlich 2000 Euro zusätzlich zu seinem Gehalt bezogen, bestätigte die Rummelsberger Diakonie. Auch andere leitende Mitarbeiter kamen in den Genuss von Sonderzahlungen, obwohl das Unternehmen zur gleichen Zeit in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckte und kaum mehr Rücklagen bilden konnte. Nur dank der Spender kam noch ein ausgeglichener Haushalt zustande. |
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01. Dezember 2009TAZ berichtet über Tarifkonflikt in der Diakonie: Diakonie muss zahlen 
| | Nach zwei Jahren endet die Tarifauseinandersetzung der Diakonie mit moderaten Zuwächsen. Im Frühjahr wollen die Beschäftigten die nächste Runde einläuten. Die wohl zäheste Auseinandersetzung in der Geschichte der Diakonie ist beendet. Gestern verkündete Ver.di: Die Beschäftigten des Wohlfahrtsverbandes bekommen künftig insgesamt 5,5 Prozent mehr Geld, für niedrige Lohngruppen gibt es einen Sockelzuwachs. >> Streik zeigt Wirkung: verdi Flugblatt zum Abschluss |
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