Dezember 2011 |
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23. Dezember 2011
 | | Der Dritte Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist am EndeKommentar von Barbara Tambour, Publik-Forum, 16.Dez. 2011 Der Dritte Weg der Kirchen im Arbeitsrecht steht vor seinem Ende. Nicht weil die Gewerkschaften schon lange dagegen sind und Mitarbeiter von Einrichtungen der Diakonie und der Caritas immer wieder zu Streiks aufrufen - was im Dritten Weg verboten ist, sondern weil er sich als nicht praktikabel erweist. Weil etwa die Arbeitsrechtlichen Kommissionen, die sich aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammensetzen, festgefahren sind oder von einer der beiden Seiten boykottiert werden. Da Streik und Aussperrung ausgeschlossen sind, kann dieser Zustand lange anhalten; zum Leidwesen der Mitarbeiter, die so lange keine Gehaltserhöhung bekommen.
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22. Dezember 2011
 | | Wichernstift: Insolvenzverwalter führt Altenheim für ein Jahr weiterNachdem der Insolvenzverwalter am Montag zunächst die Schließung des Altenheimes zum 31. Dezember angekündigt hatte, hat er am Mittwoch bekanntgegeben, dass er die Einrichtung für ein Jahr fortführen will. Der Betriebsrat wird mit dem Insolvenzverwalter weiter Verhandlungen führen, um die notwendigen Anpassungsprozesse zu gestalten. Um die erforderlichen Maßnahmen überhaupt rechtssicher durchführen zu können, braucht der Insolvenzverwalter einen funktionierenden Betriebsrat. Deshalb ist es gut und richtig, dass der Betriebsrat dem erpresserischen Druck standgehalten hat und nicht aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist. >> Presseartikel |
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20. Dezember 2012

Frerk Hinrichs, Pressesprecher DW Oldenburg
| | Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes Oldenburg billigt TarifvertragDie Oldenburger Diakonie hat einem mit Gewerkschaften geschlossenen Haustarif am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg zugestimmt. Der Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes hatte sich am vergangenen Freitag mit dem Tarifvertrag befasst. Der Vertrag verstoße nach Ansicht des Aufsichtsrates des Diakonischen Werkes nicht gegen kirchliches Arbeitsrecht, sagte am Montag der Sprecher des Diakonischen Werkes Frerk Hinrichs. Eine späte, aber richtige Erkenntnis! Damit hat der Tarifvertrag die letzte Hürde genommen. Glückwunsch an die Oldenburger Kolleginnen und Kollegen. >> Pressemeldung NWZ |
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19. Dezember 2011
 | | EV. Altenheim des Wichernstifts in Ganderkesee wird geschlossen Gescheitert sind die Verhandlungen, weil der Vorstand des Wichernstiftes, Jörg Emken, eine Fortführung nur akzeptieren wollte, wenn der Betriebsrat nicht nur sein Amt aufgibt, sondern alle Betriebsratsmitglieder und dessen Ersatzmitglieder auch aus dem Betrieb ausscheiden. Damit sollen genau die Betriebsratsmitglieder rausgeschmissen und ihrer sozialen Existenz beraubt werden, die den Weg für eine Sanierung freimachen wollten. |
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15. Dezember 2011  | | Evangelisches Krankenhaus Oldenburg: Verhandlungen zum Haustarifvertrag begonnen |
Am Mittwoch haben im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg erste Tarifgespräche zwischen dem Marburger Bund, ver.di und der Leitung des Hauses stattgefunden. In diesem Gespräch wurden die Eckpunkte für die weiteren Verhandlungen festgelegt. Diese stehen unter dem Vorbehalt, dass die jeweiligen Aufsichtsgremien sie genehmigen und damit den Weg für die weiteren Verhandlungen eröffnen.
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12. Dezember 2011
| | Tarifausschuss hat entschieden DGB begrüßt Zustimmung zur Lohnuntergrenze in der Leiharbeit
In seiner Sitzung am letzten Donnerstag hat der Tarifausschuss im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Antrag auf Festlegung einer Lohnuntergrenze in der Leiharbeit, einstimmig zugestimmt. "Damit haben die DGB-Gewerkschaften zusammen mit den beiden Arbeitgeberverbänden iGZ und BAP ein wichtiges Etappenziel zugunsten der Beschäftigten der Branche erreicht:... |
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09. Dezember 2011
 | | Beschäftigte des Ev. Krankenhauses fordern die Oldenburger Kirche und Diakonie auf, den Abschluss eines Tarifvertrages nicht zu behindernIn einer Resolution der Mitarbeiterversammlung heißt es wörtlich Wir fordern die Verantwortlichen der Diakonie Oldenburg sowie der Oldenburgischen Landeskirche dringlichst auf, alles zu unterlassen, was den Abschluss von Tarifverträgen ver- oder behindert. Wir erwarten Unterstützung für den vom Aufsichtsrat beschlossenen Weg hin zu Tarifverträgen." |
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09. Dezember 2011 | | Für Teilhabe und GleichberechtigungMitgliedervollversammlung fordert Tarifverträge für die Diakonie in Niedersachsen | Die Mitarbeitervertretungen der Diakonie in Niedersachsen haben sich in der Mitgliedervollversammlung für Tarifverträge in der Diakonie in Niedersachsen ausgesprochen. Die 150 anwesenden Delegierten verabschiedeten einstimmig eine entsprechende Resolution. In der Resolution heißt es wörtlich Das Festhalten an einem von den Beschäftigten der Diakonie nicht akzeptierten Verfahren der Arbeitsrechtssetzung steht im Widerspruch zu den von der EKD immer wieder postulierten Werten und gefährdet die Glaubwürdigkeit von Kirche und Diakonie."
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08. Dezember 2011
 | | Das ganze System stinkt zum HimmelLeserbrief von Sascha Behrmann Das ist nun wirklich reif für Hollywood - der Oscar geht an das Wichernstift! Die Leitung Richwien/Einken, Emken und Mohn haben so oder so vorgehabt, ein Demenzzentrum aus dem Pflegeheim zu machen. Das kann sogar ein zweijähriges Kind aus den Pressemitteilungen herauslesen. |
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07. Dezember 2011

| | Beschäftigte des Wichernstifts wehren sich: 2. Mahnwache vor dem Haus des Aufsichtsratsvorsitzenden MitarbeiterInnen der von der Insolvenz bedrohten Wichernstift Altenpflege gGmbH demonstrierten gestern vor dem Haus des Vorsitzenden des Verwaltungsrats, Klaus Schramm, gegen die aktuellen Entwicklungen. Die Demonstranten trugen Masken, um nicht erkannt zu werden. |
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06. Dezember 2011
 | | Diakonisches Werk Hannover wirft Wichernstift rausEndlich zieht das Diakonische Werk Hannover Konsequenzen und wirft das Wichernstift in Ganderkesee aus dem DW. Mit heftigen Vorwürfen gegen den Vorstand Jörg Emken garniert hat das Diakonische Werk der Hannoverschen Landeskirche den Verein Evangelisch-Lutherisches Wichernstift mit sofortiger Wirkung hinausgeworfen. Der Vereinsvorstand hat dem Ansehen von Kirche und Diakonie in der Öffentlichkeit geschadet, betonte der stellvertretende Direktor des DW Jörg Antoine >> Presseberichte |
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04. Dezember 2011
| | Kommentar von Christian Lomoth Der Diakonische Rat des Diakonischen Werks der EKD will Tarifverhandlungen des Ev. Krankenhauses in Oldenburg verhindern Kein christliches Miteinander |
Das ist schon ein mehr als bemerkenswerter Schritt: Ein Geschäftsführer möchte einen anderen Tarifvertrag abschließen, damit er seinen Mitarbeitern mehr Geld bezahlen kann. Der Chef des evangelischen Krankenhauses in Oldenburg sieht keinen anderen Ausweg mehr - er fürchtet, dass ihm die Ärzte weglaufen, wenn er ihnen kein besseres Gehalt bieten kann. Also will er mit Verdi und dem Marburger Bund verhandeln - und brüskiert die Diakonie als Träger der Klinik. Die quält sich seit einem Jahr mit Tarifverhandlungen, bei denen quälender Stillstand herrscht. So richtig eilig haben es die kirchlichen Arbeitgeber nicht, und die Mitarbeiter haben keine Chance, für ihre Rechte zu kämpfen. Denn Streiks sind verboten. Das hat die Synode der Evangelischen Kirche erst wieder bestätigt. So richtig christlich ist das Miteinander aber nicht, wie es die Kirche gerne hätte. Die lagert auch gerne mal Geschäftsfelder aus, um niedrigere Löhne zahlen zu können. Und die setzt - wie in Oldenburg - offenbar auch die Gesundheit von Patienten aufs Spiel, denn die Versorgung kann unter diesen Bedingungen nur schlechter werden. Degegen muss Protest kommen - es ist wichtig, dass die Gewerkschaften mehr Einfluss bekommen. >> NWZ: Bundesdiakonie schaltet sich in Tarifkonflikt ein |
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03. Dezember 2011
 | | Beschäftigte des Wichernstiftes kämpfen um ihre Jobs Die Pläne, die Einrichtung zu verkleinern und im gleichen Zug 60 Bewohner/innen kurz vor Weihnachten einen Umzug aus ihrem gewohnten Umfeld zuzumuten und darüber hinaus dutzenden Beschäftigten zu kündigen, hat große Empörung ausgelöst. Mit einer Mahnwache haben gestern Abend Mitarbeiter des Wichernstiftes mit Unterstützung von ver.di-Mitgliedern gegen die Verkleinerung des Seniorenwohnheims protestiert. Etwa 40 Stellen stehen auf der Streichliste.
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02.Dezember 2011

Vorstand DW Oldenburg | | Diakonisches Werk Oldenburg will Krankenhaus abstrafen Rechtliche Schritte so geht man normalerweise gegen Gesetzesverstöße vor. Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg will Tarifverhandlungen aufnehmen, um Lohn und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten fair zu regeln. Das Diakonische Werk Oldenburg ist offenbar der Ansicht, dass Fairness und Diakonie nicht zusammenpassen und will rechtliche Schritte gegen das Krankenhaus einleiten. |
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01. Dezember 2011  | | Protest und Warnstreik bei der Diakonie in Hannover: "Wider die dunklen Mächte" Am Mittwochnachmittag zogen etwa 150 Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfe Stephansstift in Kirchrode mit Kollegen der Henriettenstiftung die Marienstraße entlang, um ihren Forderungen nach Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen. Für die Mitarbeiter des Stephansstifts war das gleichzeitig ein zweieinhalbstündiger Warnstreik.
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