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Oktober 2004

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25. Oktober 2004

Kanzler verteidigt Mitbestimmungsmodell

Berlin (ap). Die Wirtschaft dringt auf eine Modernisierung des deutschen Mitbestimmungsmodells. Es gehe dabei keinesfalls um eine Abschaffung der Mitbestimmung, bekräftigte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt am Mittwoch.

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22. Oktober 2004

Einigung im Birkenhof

Sanierungsausschuss soll Konzept entwickeln

Die Krise im Birkenhof ist vorerst überwunden. Geschäftsführung und Mitarbeiter-
vertretung der diakonischen Einrichtung haben sich auf eine „Notlagenvereinbarung“ geeinigt, die die Zukunft des größten Betreibers von Altenheimen in der Region sichern soll.

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20. Oktober 2004

Arbeitgeberverbände gehen gegen Mitbestimmung an


Arbeitgeber wollen Gewerkschaften zurückdrängen. Der scheidende BDI Präsident Rogowski spricht von „Irrtum der Geschichte“.

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19. Oktober 2004

Bundespräsident Köhler will Behinderten helfen


Bundespräsident Horst Köhler sagt den rund 250 000 Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen Unterstützung zu.

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14. Oktober 2004

Diakonie Wolfsburg finanziell angeschlagen

"Die Lage ist ernst", bilanzieren die neuen Vorstände Udo Brüning und Dirk Hölterhoff nach schonungsloser Bestandaufnahme in ihren ersten 100 Tagen. Retten lasse sich der tief in den roten Zahlen steckende Verein nur durch konsequentes Umsteuern – vor allem im Personalbereich. So zu lesen in den Online-News des Braunschweiger Zeitungsverlags am gestrigen Mittwoch: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2165/artid/3344447

Seit Jahren ist das DW Wolfsburg in den roten Zahlen. Der Verlust beträgt fünf Millionen Euro. Zusätzlich besteht ein Sanierungsstau in Höhe von zehn Millionen Euro. Der Vorstand verlangt schmerzhafte Einschnitte und Opfer bei den Mitarbeiter/innen. Mit der MAV soll nächste Woche gesprochen werden.



12. Oktober 2004

Freie Seminarplätze beim dia e.V.

Für die Seminare vom 22. bis 26. November 2004

Soziale Sicherung bei Ende des Arbeitsverhältnisses

und

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

kann man sich noch kurzfristig anmelden.

Nähere Informationen und Online-Anmeldung hier...



09. Oktober 2004

Reformieren statt lamentieren

Der Birkenhof steht am Abgrund, das Rote Kreuz verliert seine Rettungswachen: Der Wettbewerb im Sozialbereich wird härter. Statt zu klagen sollten kirchliche und gemeinnützige Unternehmen über ihr Management nachdenken, meint HAZ-Redakteur Bernhard Koch.

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08. Oktober 2004

Birkenhof: Insolvenz abgewendet Mitarbeiter verzichten befristet auf Weihnachtsgeld / „Keine dauerhaften Lohneinbußen“

Die drohende Insolvenz des diakonischen Sozialbetriebs Birkenhof ist abgewendet. Die rund 700 Mitarbeiter seien bereit, im Rahmen einer „Notlagenvereinbarung“ auf ihr Weihnachtsgeld in diesem Jahr zu verzichten, hieß es gestern bei der Personalvertretung „Die Arbeitgeberseite ist auf uns zugegangen und verlangt nicht mehr dauerhafte Lohneinbußen“, sagte Jürgen Höwelmeyer, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Das Personal wolle mithelfen, die akute Finanzkrise zu überbrücken.

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07. Oktober 2004

Kassen rügen Birkenhof „Managementfehler sind Ursache für die Geldnot“

HAZ vom 07.10.04

Die Kranken- und Pflegekassen lehnen die Verantwortung für die Finanzkrise im diakonischen Sozialbetrieb Birkenhof ab. Der Sprecher des Landesverbands der Ersatzkassen, Hanno Kummer sagte gestern: „Wir zahlen in allen Altenpflegeheimen unabhängig vom jeweiligen Träger die gesetzlich festgelegten Pflegesätze.“ Wenn der Birkenhof mit dem Geld – anders als andere Heimbetreiber – nicht auskomme, müsse dies mit Fehlern des Managements zu tun haben, meinte Kummer. Birkenhof-Vorsteher Pastor Hanns-Christoph Henckel hatte „unzureichende“ Zahlungen der Kassen als den Hauptgrund für die akuten Finanzprobleme seiner Einrichtung genannt. Um eine Insolvenz zu vermeiden, hat die Birkenhof-Leitung alle 700 Mitarbeiter aufgefordert, auf ihr Weihnachtsgeld zu verzichten.  Kassensprecher Kummer wies zudem den Vorwurf von Sozialdezernent Thomas Walter zurück, dass die Kassen einen „Wettbewerb um die niedrigsten Löhne“ in Heimen unterstützten: „Wir sind verpflichtet, leistungsgerecht zu vergüten“, sagte Kummer. bk



06. Oktober 2004

Birkenhof-Mitarbeiter wollen nicht freiwillig auf Gehalt verzichten. 

Die Aufforderung zum freiwilligen Verzicht auf das Weihnachtsgeld stößt bei den rund 700 Mitarbeitern der diakonischen Einrichtung Birkenhof auf Proteste: „Die Stimmung in unseren Alten- und Jugendheimen ist miserabel, wir fühlen uns massiv unter Druck gesetzt“, hieß es gestern aus Kreisen der Mitarbeitervertretung. Das Gremium der Beschäftigten will heute mit einer Informationskampagne in allen neun Standorten des Birkenhofs beginnen, um vor Lohnverzicht zu warnen. Die Prognose des Birkenhof-Vorstehers Pastor Hanns-Christoph Henckel, nach der 97 Prozent der Mitarbeiter freiwillig auf ihr Weihnachtsgeld verzichten würden, sei „nichts als ein frommer Wunsch“, betonte eine Altenpflegekraft

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5. Oktober 2004

Birkenhof will Weihnachtsgeld streichen.

Die Aufforderung zum freiwilligen Verzicht auf das Weihnachtsgeld stößt bei den rund 700 Mitarbeitern der diakonischen Einrichtung „Birkenhof“ auf Proteste. „Die Stimmung in unseren Alten- und Jugendheimen ist miserabel, wir fühlen uns massiv unter Druck gesetzt“, hieß es gestern aus Kreisen der Mitarbeitervertretung. Das Gremium der Beschäftigten will heute mit einer Informationskampagne in allen neun Standorten des Birkenhofs beginnen, um vor ungerechtfertigtem Lohnverzicht zu warnen.

 

/Aktuell/Bilder/Henckel

Pastor Hanns-Christoph Henckel Vorsteher des Birkenhofs

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4. Oktober 2004

Ab 2005 Arbeitsgelegenheiten auch in diakonischen Einrichtungen?

Ab Januar 2005 gibt es für Bezieher des dann neuen Arbeitslosengeldes 2 die Arbeitsgelegenheiten gegen Mehraufwand. Im Volksmund (fälschlicherweise) 1-Euro-Jobs genannt. Fälschlicherweise deshalb, weil es sich gerade nicht um Jobs, also Arbeitsplätze, auf denen man Geld verdienen kann, handelt. Die Menschen, die diese Arbeitsgelegenheiten annehmen müssen, damit ihnen das Arbeitslosengeld 2 nicht gekürzt wird, erhalten eben diese staatliche Unterstützung weiterhin und haben keinen Arbeitsplatz. Mit diesem schwierigen Problem haben sich auch die Ev. Landeskirche Braunschweig und ihr Diakonisches Werk beschäftigt. Einzelheiten gibt es .... hier

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