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Personalkosten-Entlastung ganz oben auf der Tagesordnung des neuen AGDEL-Vorstandes Die AG ist ein Zusammenschluss von 100 rechtlich selbständigen Einrichtungen der Diakonie in der Hannoverschen Landeskirche mit rund 28.000 Arbeitsplätzen. Ihre wichtigste Aufgabe ist die aktive Vertretung der Trägerinteressen im arbeitsrechtlichen Bereich. In enger Abstimmung mit den diakonischen Arbeitgebern der braunschweigischen und oldenburgischen Landeskirchen sorgt die AG für die Formulierung der Arbeitgeberinteressen bei den Tarifverhandlungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Auf den neuen Vorstand kommen schwierige Aufgaben zu. Die Zahl notleidender und finanziell angeschlagener Mitglieder ist in jüngster Zeit drastisch angestiegen. Auf der Versammlung wurde von etlichen Teilnehmern mit Nachdruck angemahnt, dass kurzfristig eine finanzielle Entlastung bei den Personalkosten unabdingbar sei und als wichtigstes Thema ganz oben auf die Tagesordnung des Vorstandes gehöre. Der neue Vorsitzende nahm diese Aufgabenstellung ausdrücklich an, verwies aber auch auf die Spielregeln des Tarifgeschäfts. Angesichts des Kostendrucks müssen wir noch besser als bisher lernen, realistische Verhandlungspositionen zunächst intern zu erarbeiten, bevor wir mit Anträgen in der Arbeitsrechtlichen Kommission antreten, sagte Seifert. Er plädierte für eine Fortsetzung des seit zehn Jahren erfolgreichen Weges fairer Sozialpartnerschaft und fügte hinzu: Wir haben in der Wohlfahrtspflege nicht die Tarifführerschaft, uns bleibt bei realistischer Einschätzung nur ein schmaler Entscheidungsspielraum, den es intelligent zu nutzen gilt. Wir setzen uns für Tariftreue ein, müssen der Mitarbeiterseite die aktuellen negativen Folgen der Tarifentwicklung angesichts stagnierender oder rückläufiger Einnahmen detailliert belegen und dann versuchen, in den kommenden Verhandlungen Ergebnisse zu erreichen, die die Existenz der Diakonischen Einrichtungen und den Erhalt der Arbeitsplätze sichern.
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