Henriettenstiftung fehlen 1,8 Millionen EuroDas 13. Monatsgehalt wurde bislang in zwei Teilen überwiesen: 30 Prozent als Urlaubsgeld im Sommer und 70 Prozent Ende November als Weihnachtsgeld. Da das Urlaubsgeld in diesem Jahr ausgezahlt ist, sinkt das Weihnachtsgeld nun auf 20 Prozent eines Monatsgehalts. Als Alternative drohen betriebsbedingte Kündigungen. Man sei auch deshalb zu kurzfristigen Einschnitten gezwungen, da im Sommer Versuche gescheitert seien, die Tarife im Bereich der Diakonie zu senken, sagt Zinßer. Wir sollen Opfer bringen, obwohl Managementfehler die Schieflage mitverursacht haben, hieß es bei Personalvertretern. In einem Brief an die Beschäftigten räumt die Stiftung ein, Defizite bereits seit 2001 nur durch Rückgriff auf das Eigenkapital vermieden zu haben.
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