12. November 2004 ver.di-Aktionstag im öffentlichen Dienst am 17. November in Niedersachsen und Bremen Am kommenden Mittwoch, den 17. November wird es in Nieder-sachsen und Bremen landesweite Aktionen zur Beschäftigungs-sicherung und für eine Reform der Tarifrechts im öffentlichen Dienst geben. Mehrere Tausend Arbeiter und Angestellte werden in Personalversammlungen, Kundgebungen, Demonstrationen, Warnstreiks und eintägigen Streiks ihren Forderungen an beide Bundesländer, insbesondere aber an den Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft deutscher Länder Hartmut Möllring, Nach-druck verleihen. ver.di fordert weiterhin die Rücknahme der Streichung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes. In den Städten Hannover, Braunschweig, Göttingen, Oldenburg, Osnabrück, Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Stade, Lüneburg, Hildesheim, Hameln, Clausthal und Helmstedt werden sich u.a. folgende Ämter und Einrichtungen beteiligen: · Straßenbauverwaltung mit 13 Straßenbauämtern und dazu gehörigen Straßen- und Autobahnmeistereien · Landesämter für Statistik sowie für Bezüge und Versorgung · Versorgungs- und Katasterämter · Hafenämter sowie Ämter für Agrarstruktur · Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber · Nds. Sozialministerium · Staatstheater Braunschweig · Kirchenkreis Göttingen · Nds. Landeskrankenhäuser · Uniklinik Göttingen und Medizinische Hochschule Hannover · Universitäten in Hannover, Göttingen, Braunschweig, Clausthal, Fachhochschule Lüneburg, Tierärztliche Hochschule Hannover · Stadtverwaltungen Hannover, Göttingen und Bremerhaven
ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia sagte: Die Länder wollen auf Kosten ihrer Beschäftigten sparen, indem sie ihnen eine längere Arbeitszeit verordnen, ihre Einkommen kürzen und ihnen nun auch noch mit betriebsbedingten Kündigungen drohen. Dazu müssen wir den Arbeitgebern jetzt die richtige Antwort geben und handeln.
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