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Oktober 2005 |
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31. Oktober 2005Delegiertenversammlung wählt Arbeitnehmervertreter für die neue Amtszeit der ARK-EKDDie Delegiertenversammlung fand am 25. Oktober in Kassel statt. Die Wahl ist notwendig geworden, weil die Amtszeit der jetzigen Kommission im Dezember endet. Voraussichtlich im Januar 2006 wird sich die neue Kommission konstituieren. ...Wahlergebnis: |
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27. Oktober 2005Lohndumping in der Diakonischen Behindertenhilfe Lilienthal. Beschäftigte sind über Pläne empört Von Unruhe und Empörung unter den mehr als 450 Beschäftigten berichtet Sabine Weinert von der Diakonischen Behindertenhilfe. Grund sei die Ankündigung der Geschäftsleitung, ab 2006 mit der geltenden Arbeitsrechtsregelung zu brechen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, müssten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit massiven Einbußen rechnen, so die Vertrauensfrau der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. Was Sabine Weinert und ihre Kollegen in die Öffentlichkeit treibt, sind bekannt gewordene Pläne der Geschäftsleitung. Demnach werden in der Diakonischen Behindertenhilfe ab 2006 keine neuen Beschäftigten eingestellt. Stattdessen wird Personal in der bestehenden Altenhilfe-Tochter "Dialogistik" eingestellt und an die Behindertenhilfe nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verliehen. ...mehr |
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20. Oktober 2005Diakonische Konferenz beschließt Corporate Governance Kodex und LoyalitätsrichtlinieDie Diakonische Konferenz hat auf ihrer Jahrestagung in Rummelsberg bei Nürnberg einen Corporate Governance Kodex für die Diakonie beschlossen und die Loyalitätsrichtlinie der EKD in diakonisches Verbandsrecht übernommen. Der Diakonische Governance Kodex beschreibt wesentliche Grundlagen zur Stärkung der diakonischen Einrichtungskultur. Er enthält Standards und Empfehlungen für gute und verantwortungsvolle Einrichtungsführung. ...mehr |
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18. Oktober 2005Mitgliederversammlung der agmav Hannover hat neuen Vorstand gewähltIn der Mitgliederversammlung am 17. Oktober wurde der neue Vorstand gewählt. Die Wahlen fanden turnusmäßig statt. 15 Kolleginnen und Kollegen bewarben sich um die 8 Vorstandssitze. ...Wahlergebnis |
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17.Oktober 2005  | | Durchbruch bei Tarifverhandlungen für Uni- Kliniken in Baden-Württemberg erzieltIn der sechsten Runde der Tarifverhandlungen für die 25.000 Beschäftigten an den vier Universitätskliniken von Baden-Württemberg ist der Durchbruch gelungen. Wie ein ver.di-Sprecher in Stuttgart bestätigte, wurde in den Punkten Arbeitszeit, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie bei Lohn und Gehalt Einigung erzielt. Der Kompromiss soll am Montag der großen Tarifkommission zur Abstimmung vorgelegt werden. Bei der Arbeitszeit habe man sich auf ein Stufenmodell verständigt, erklärte das Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission, Günter Busch. Danach sollen unter 40-Jährige 39 Stunden, 40- bis 55-Jährige 38,5 Stunden sowie über 55-Jährige und Auszubildende 38 Stunden in der Woche arbeiten. Weihnachts- und Urlaubsgeld sollen zusammengelegt werden und 88 Prozent eines Monatsgehalts betragen. Zudem gebe es eine Einmalzahlung von 390 Euro für dieses Jahr sowie je 300 Euro für 2006 und 2007. Ferner hätten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf die Grundzüge eines neuen Tarifsystems geeinigt. |
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15. Oktober 2005Arbeitgeber der Caritas verweigern weiter die Übernahme des TVöD Sitzung der ARK am 13. Oktober blieb ohne ErgebnisDie Arbeitgeber wollten sich alle Optionen zur Tarifgestaltung offen lassen, gleichzeitig aber Regelungen zum Bereitschaftsdienst und zur Arbeitszeitregulierung erreichen bzw. verlängern. Die Arbeitnehmer wollten aber sehr dicht an der Leitwährung TvöD angekoppelt bleiben, um mit der allgemeinen Tarifentwicklung Schritt halten zu können und verknüpften die Arbeitszeitfragen mit den Vergütungsfragen. Sie halten den Dritten Weg der Kirche nicht für geeignet, eigene Tarifwerke zu erstreiten und forderten deshalb die Arbeitgeber erneut auf, in der bisher bewährten und vernünftigen Weise die Tarif- Kompromissen des öffentlichen Dienstes zu übernehmen, inklusive der Bereitschaftsdienstregelung. Dies lehnten die Arbeitgeber erneut ab. |
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10. Oktober 2005Friedehorst-Mitarbeiter demonstrierten am Samstag gegen Leiharbeitsfirma und Einkommensverluste bis zu 30 Prozent. Ver.di: Friedehorst begeht TariffluchtBREMENNORD (WEL/FIS). "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" forderten gestern etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Friedehorst und anderen diakonischen Einrichtungen bei einer Demonstration gegen Lohndumping in Vegesack, zu der die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen hatte. Hintergrund ist die Gründung einer Leiharbeitsfirma in Friedehorst, die Mitarbeiter zu deutlich schlechteren Bedingungen beschäftigen kann, so die Gewerkschaft ver.di. Eine Mitarbeiterin, deren befristeter Vertrag auslief, beklagte beispielsweise, bei einer Einstellung über die Firma "parat" Gehaltseinbußen von 35 bis 40 Prozent sowie den Wegfall von Weihnachts- und Urlaubsgeld hinnehmen zu müssen. Demonstranten und Vertreter der Gewerkschaft wandten sich deutlich gegen die "Zwei-Klassen-Belegschaft" in den Einrichtungen. Friedehorst-Vorsteher Georg-Hinrich Hammer verteidigte die "parat"-Gründung. Das Unternehmen stehe unter erheblichem Kostendruck und müsse zwischen Entlassungen und niedrigeren Tariflöhnen wählen. Zudem zahle "parat" den mit ver.di vereinbarten Tarif für Zeitarbeitsfirmen. Friedehorst ist nach eigenen Angaben das größte diakonische Unternehmen in Bremen: 1.300 Beschäftigte sorgen in Pflege, Betreuung und Rehabilitation für 2.500 Menschen. |
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1. Oktober 2005Gewerkschaften und Länder nehmen Tarifgespräche wieder auf Berlin (ddp). Die im April gescheiterten Verhandlungen über ein neues Tarifrecht für die Länder werden fortgesetzt. Darauf haben sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Tarifunion des Deutschen Beamtenbundes und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) verständigt. ...mehr |
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