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November 2005 |
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30. November 2005Unbequemer Mitarbeitervertreter und Gründungsmitglied der GAMAV der Kirchenprovinz Sachsen wird fristlos gekündigtJens Klamm wurde in der vergangenen Woche außerordentlich fristlos gekündigt und erhielt ein Hausverbot für sämtliche Bereiche seiner Einrichtung. Jens Klamm ist seit mindestens 20 Jahren Mitarbeiter des Matthias-Claudius-Hauses in Oschersleben. Er ist Gründungsmitglied des GAMAV. Der lächerliche Kündigungsgrund: Jens Klamm habe trotz Aufforderung und zweier diesbezüglicher Abmahnungen keine Auskunft gegeben bzgl. des aktuellen Standes zum Erwerb des Führerscheines. Unglaublich aber wahr! Um auf diesen Fall aufmerksam zu machen veröffentlichen wir hier einen offenen Brief von Michael Behrend an den Vorstandsvorsitzenden des Diakonisches Werk der EKM Herrn OKR Eberhard Grünberg. Weitere Berichte folgen ...Offener Brief |
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25. November 2005Diakonie und ver.di unterzeichnen gemeinsame Erklärung zu gewerkschaftlichen Betätigungsrechten in der Diakonie Frankfurt a.M. (epd). Das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und der ver.di-Landesbezirk Hessen haben eine gemeinsame Erklärung zu gewerkschaftlichen Betätigungsrechten im DWHN unterzeichnet. Anlass dafür war ein internes Diakonie-Papier zur gewerklichen Tätigkeit von Mitarbeitervertretungen, das bei den Gewerkschaften für Verstimmung gesorgt hatte. Das DWHN und ver.di bekennen sich in der Erklärung zur Zusammenarbeit in sozialpolitischen Fragen. Gerade angesichts der "dramatischen Auswirkungen der Sozialreformen" sei diese Kooperation dringend geboten. Die gewerkschaftlichen Betätigungsrechte der Mitarbeitenden samt Zutritts-, Informations- und Fortbildungsrecht seien zu achten. Dabei müssten sich die Beschäftigten jedoch an den Auftrag der Diakonie und an die gesetzlichen Vorgaben halten. "Bei strittigen Fragen verpflichten sich Diakonie und Gewerkschaften, zeitnah und gemeinsam einvernehmliche Lösungen zu suchen", heißt es abschließend in der Erklärung. |
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24. November 2005Synode der Landeskirche Hannover beschließt Kürzungen von 81,5 Millionen EuroBetriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden Die Kürzungen von 81,5 Millionen Euro, die die hannoversche Landessynode am 23. November beschlossen hat, soll nach Möglichkeit ohne Kündigungen erreicht werden "Wir werden alles tun, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden", sagte Landesbischöfin Margot Käßmann am 24. November am Rande der Synode. Auch der Präsident des Landeskirchenamts Eckhart von Vietinghoff äußerte sich zuversichtlich, das Sparpaket vermutlich mit wenigen betriebsbedingten Kündigungen umsetzen zu können. Allerdings sei die Landeskirche nicht der zentrale Arbeitgeber, so dass dies nicht garantiert werden könne. Derzeit seien in der Landeskirche 30.000 Mitarbeiter auf 20.000 vollen Stellen beschäftigt. Von Vietinghoff wies darauf hin, dass die hannoversche Landeskirche als bisher einzige in Deutschland einen derart umfangreichen Umstrukturierungsplan in nur einem Jahr erarbeitet und verabschiedet habe. ....weitere Berichte von der Synode |
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20. November 2005Neu auf unserem Server: Textfassung AVR-K Stand 01. Oktober 2005 ...AVR-K als Pdf Datei |
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19. November 2005Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie in Niedersachsen (ARK-Nds) beschließt neue BereitschaftsdienstregelungIn der Sitzung vom 16./17.11. hat die Kommission die neue Regelung beschlossen. Sie tritt zum 1.1.2006 in Kraft. Mit den Änderungen sind die notwendigen Anpassungen an das neue Arbeitszeitgesetz umgesetzt worden. Die Neuregelung entspricht weitgehend der Bereitschaftsdienstregelung des TVöD. neue Bereitschaftsdienstregelung im Wortlaut |
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12. November 2005Diakonie zieht Papier zur Gewerkschaftstätigkeit von Mitarbeitern zurück Frankfurt a.M. (epd). Das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) hat ein Papier zur Gewerkschaftstätigkeit von Mitarbeitervertretern komplett zurückgezogen. Er bedaure sehr, dass es durch dessen Verbreitung zu Missverständnissen und Auseinandersetzungen gekommen sei, erklärte der DWHN-Vorstand am 9. November. Das Papier mit der Überschrift "Mitarbeitervertretungen haben sich jedweder Gewerkschaftstätigkeit zu enthalten!" stieß bei den Gewerkschaften auf harsche Kritik. Es war an zwölf Träger von Diakonieeinrichtungen verschickt worden. ...mehr |
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10. November 2005DW Hessen-Nassau will Mitarbeitervertretern Gewerkschaftsarbeit verbieten.In einem internen Papier spricht sich der Personalvorstand der Diakonie in Hessen und Nassau dafür aus, Mitgliedern der Mitarbeitervertretung die Gewerkschaftsarbeit zu verbieten. Verdi sieht eine "neue Qualität der Auseinandersetzung". Das Papier, das der FR vorliegt, haben nach Auskunft der Diakonie etwa 12 der 254 Einrichtungen erhalten. Es trägt die Überschrift: "Mitarbeitervertretungen haben sich jedweder Gewerkschaftstätigkeit zu enthalten!", unterschrieben hat es der Diakonie-Personalvorstand Wilfried Knapp. "Bei der Diakonie liegen die Nerven blank", sagt der Verdi-Kirchenexperte Georg Schulze-Ziehaus. Das Papier sei ein Versuch, Gewerkschaften und Mitarbeiter mundtot zu machen. Seit Oktober müssen die Beschäftigten schlechtere Arbeitsbedingungen hinnehmen: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hatte sich als erste Landeskirche vom Bundesangestelltentarif abgekoppelt. Für die rund 34 000 Beschäftigten der Diakonie bedeutet dies Lohnsenkungen und die Einführung der 40-Stunden-Woche, dazu wurde das Weihnachtsgeld gekürzt und Urlaubsgeld gestrichen. ...mehr |
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05. November 2005Diakonie sieht Tarife für 40.000 Mitarbeiter unter Druck Hannover/Braunschweig (epd). Die Gehälter der rund 40.000 Mitarbeiter der Diakonie in Niedersachsen geraten unter doppelten Druck. Die Diakonischen Werke als Dachverband der Einrichtungen sprachen sich am Mittwoch für "marktgerechte Tarife" aus, so Diakonie-Direktor Henning Brandes in Hannover. Er kritisierte gleichzeitig, dass zahlreiche Einrichtungen bereits die geltenden Tarife unterliefen. Auch der Direktor des Diakonischen Werkes der braunschweigischen Landeskirche, Lothar Stempin, beobachtete bei Mitgliedseinrichtungen einen "gefährlichen Trend", aus den Gehaltsregelungen der Diakonie auszusteigen. ....mehr |
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