06. Januar 2006 Streiks im öffentlichen Dienst
Rund 20.000 Teilnehmer
| |  | So berichtete der SWR: Tausende Beschäftigte der Kommunen und des Landes im öffentlichen Dienst haben sich für den Erhalt der 38,5 Stunden-Woche an Warnstreiks beteiligt. Unterdessen äußerte Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) Unverständnis für die landesweiten Protestaktionen.
 | | Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di legten rund 20.000 Mitarbeiter in den Kliniken, bei der Müllabfuhr, in Verwaltungen und Kindergärten ihre Arbeit nieder. Die Proteste richteten sich gegen den Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (KAV), der als erster und einziger bundesweit die Arbeitszeitregelungen im neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst zum Ende des vergangenen Monats gekündigt hat. Seit 2004 müssen neu eingestellte Bedienstete des Landes 41 Stunden in der Woche arbeiten. Ihr Urlaubsgeld ist gestrichen und das Weihnachtsgeld gekürzt worden. | Eine Arbeitszeiterhöhung ohne Lohnausgleich von 38,5 Stunden auf 40 Stunden in der Woche würde eine Einkommenskürzung um 3,9 Prozent bedeuten. Beschäftigte fürchten um ihre Arbeitsplätze: Mehr dazu SWR-Nachrichten.
Ausführliche Berichterstattung in der 1. Streikzeitung ( Achtung ca 1 MB im pdf Format)
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