Februar 2006 |
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28. Februar 2006Testierter Jahresabschluss und Ergebnisrechnungen an die MAV Dem Ausschuss für Wirtschaftsfragen sind von der Dienststellenleitung mindestens einmal im Jahr rechtzeitig der von einem Wirtschaftsprüfer geprüfte und testierte Jahresabschluss, die Ergebnisrechnungen für alle Teileinrichtungen, der Wirtschaftsplan für alle Teileinrichtungen für das laufende Jahr und eine Aufstellung der vereinbarten Pflegesätze bzw. Leistungsentgelte für die einzelnen Teileinrichtungen auszuhändigen. Das hat der Kirchengerichtshof entschieden. Mitarbeitervertretungen in Niedersachsen, die unter die Geltung des MVG-K fallen müssen im Rahmen des § 35 die gleichen Unterlagen überlassen werden.
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26. Februar 2006Ärzte planen Protesttag Die großen Ärzteverbände planen für den 24. März einen weiteren nationalen Protesttag. Dies teilte der NAV-Virchowbund in Berlin mit. An dem Tag soll es unter anderem eine weitere Großdemonstration in Berlin geben. Ärzte wollten gemeinsam mit Bürgern für freie Arztwahl, Therapiefreiheit und gegen Wartelistenmedizin demonstrieren, erklärte der Ärzteverband weiter. Eine Studie der Osnabrücker Sozialpsychologin Karin Rausch über Kliniken ergründet, warum Pfleger und Ärzte wirklich überfordert und unzufrieden sind.
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24. Februar 2006ARK-EKD: Arbeitgeber verweigern Vergütungserhöhungen für 2005 Während die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen im Jahr 2005 im Westen eine Einmalzahlung von 300 Euro und im Osten eine Anhebung des Bemessungssatzes um 1,5 % auf mindestens 94 % der Westvergütung erhalten haben und in diesem Jahr entsprechende Leistungen bekommen werden, verweigern die Arbeitgeber der Diakonie diese Zahlung. Die Arbeitnehmerseite in der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK DW EKD) hat einen Antrag auf eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro für den Westen und eine Anhebung des Bemessungssatzes auf 94 % der Westentgelte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Bundesländern ab dem 01.07.2005 gestellt. In bisher drei Verhandlungsrunden konnte keine Annäherung erzielt werden. Die Arbeitgeber haben eine prozentuale Anhebung der Vergütung im Osten kategorisch abgelehnt. ....mehr |
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20. Februar 2006 Mit Volldampf in die zweite Streikwoche Hannover. Wir sind mit Volldampf in die zweite Streikwoche im öffentlichen Dienst gestartet, erklärte ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia zur Fortführung des Arbeitskampfes im öffentlichen Dienst in Niedersachsen. In insgesamt 86 Orten führte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Streikmaßnahmen mit 11.000 Teilnehmern durch.
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18. Februar 2006Diakoniemitarbeiter aus Württemberg bilden Menschenkette für 38,5 Stunden. Gebäude des Oberkirchenrates umringt Stuttgart - Rund 400 Menschen haben am Freitag in Stuttgart das Gebäude des Oberkirchenrates der evangelischen Landeskirche Württemberg aus Protest gegen längere Arbeitszeiten umringt. Mit der Menschenkette wollten sie nach Angaben eines Sprechers der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen für den Erhalt der 38,5-Stunden-Woche demonstrieren. Das Diakonische Werk Württemberg will die 40-Stunden-Woche für Krankenschwestern, Pfleger, Sozialarbeiter und das technische Personal der Diakonie einführen. Sein Vertreter reagierte mit Unverständnis auf die Forderung der Arbeitsgemeinschaft. ...mehr |
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17. Februar 2006Neue Newsletter - Sozialpolitische Informationen "SPI"  | | Die Bundesregierung ordnet ihre Informationsmedien um. Neu ist der Newsletter "SPI" - Sozialpolitische Informationen. Der aktuelle Newsletter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bringt Interviews, Reportagen und verständliche Hintergrundinformationen zu den Themen Arbeit, Rente und Soziale Sicherung. Schwerpunkte der Ausgabe 01/2006 sind die Rente mit 67, der Zwischenbericht über die Wirkung der "Hartz"-Gesetze I-III und die Vorstellung der Sieger im Wettbewerb "Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung". |
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16. Februar 2006Vierter Streiktag in Niedersachsen:
ver.di mit 12.000 Teilnehmern sehr zufrieden ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia zeigte sich mit der Beteiligung am vierten Streiktag beim Land und den Kommunen in Niedersachsen sehr zufrieden. Insgesamt haben 12.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am heutigen Donnerstag ihre Arbeit niedergelegt. Regionaler Schwerpunkt bildete die Region Braunschweig, wo sich an einer Kundgebung rund 2.500 Streikende beteiligt haben. Zu mehreren Kundgebungen und Demonstrationen in Hannover versammelten sich ebenfalls 2.500 Streikende aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Auszubildende und Krankenpflegeschülerinnen in der Region Hannover hatte ver.di zu einer eigenen Demonstration aufgerufen. Auf Transparenten war zu lesen: Wir streiken gemeinsam, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es nicht um 18 Minuten geht! und Wir streiken für die 38,5-Stunden-Woche, damit die Jugend eine Zukunft hat! |
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14. Februar 2006 
| | Aufbruch Pflege BGW startet bundesweite Kampagne für die Altenpflege Qualitätsdebatte muss Pflegekräfte stärker berücksichtigen Gemeinsame Lösungen von Politik, Verbänden und Unternehmen Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) startet in Berlin offiziell die Kampagne Aufbruch Pflege, die vom Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, sowie der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Martina Bunge, begrüßt wird. Ziel ist eine konzertierte Aktion von Politik, Verbänden, Pflegeeinrichtungen und Sozialversicherungsträgern. Mit Hilfe gemeinsamer moderner Lösungskonzepte sollen Altenpflegekräfte so lange wie möglich gesund in ihrem Beruf bleiben können. Eine bemerkenswerte Initiative auf die wir auch von dieser Stelle hinweisen möchten. |
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14. Februar 2006Geißler fordert kirchlichen Einsatz für soziales Wirtschaftssystem Speyer (epd). Der CDU-Politiker Heiner Geißler hat einen grundlegenden Wandel des Wirtschaftssystems gefordert. Dem herrschenden brutalen kapitalistischen System fielen immer mehr Menschen zum Opfer, sagte Geißler auf einer Veranstaltung der Gesamtmitarbeitervertretung des Diakonischen Werks Pfalz zum Wert sozialer Arbeit am Donnerstag in Speyer. Die Kirchen müssten einen Beitrag leisten zur geistigen Auseinandersetzung für ein soziales Wirtschaftssystem. Die von 150 Zuhörern besuchte Veranstaltung war Teil des bundesweiten Protests kirchlicher Mitarbeiter gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in sozialen Einrichtungen . ...mehr |
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13. Februar 2006Niedersachsen:Sozialgerichtstag will Gesetzespläne kritisch begleiten Mit einem neu geschaffenen Sozialgerichtstag wollen Rechtsexperten künftig Reformpläne der Politik wie die Renten- oder Gesundheitsreform kritisch begleiten. Unser Vorbild ist der Verkehrsgerichtstag, sagte Präsidentin Monika Paulat, die auch die Präsidentin des Landessozialgerichts Celle ist. ...mehr |
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10. Februar 2006Bundesweiter Aktionstag im Kirchenbereich Aktionen fanden in 18 Orten statt | | Allein in Darmstadt demonstrieren 650 Mitarbeiter Mit 650 TeilnehmerInnen erlebte die Kirchenverwaltung der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau am 9. Februar in Darmstadt die bisher größte Demonstration ihrer Beschäftigten. Die Demonstration stand im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages der Gewerkschaft ver.di unter dem Motto "Soziale Arbeit hat ihren Wert Gutes Geld für gute Arbeit". ...mehr
Presse
Bilder
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10. Februar 2006Eindeutiges Ergebnis der Urabstimmung Überwältigende Mehrheit stimmte für Streik im öffentlichen Dienst Hannover. Die Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder im Bereich des Landes und der Kommunen in Niedersachsen hat zu einem eindeutigen Ergebnis geführt: Eine überwältigende Mehrheit unserer Mitglieder hat in der Urabstimmung für einen Streik im öffentlichen Dienst gestimmt, sagte ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia. Noch nie hatten wir eine so hohe Zustimmung bei einer Urabstimmung. ...mehr |
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10. Februar 2006 MitarbeitervertreterInnen erklären sich solidarisch In einer deutlichen Erklärung solidarisierten sich die MitarbeitervertreterInnen der rund 40.000 Beschäftigten in der Diakonie Niedersachsens mit den Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes. Sie kritisieren ausdrücklich die Forderungen der öffentlichen Arbeitgeber nach einer ungerechtfertigten Arbeitszeitverlängerung und dem damit einergehenden Lohnabbau bei gleichzeitiger Arbeitsverdichtung und Stellenabbau.
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10. Februar 2006Diakonie-Beschäftigte demonstrieren gegen Lohndumping
 | | Hannover (epd). Rund 200 Beschäftigte der Diakonie haben am Donnerstag in Hannover gegen Lohnsenkungen und schlechtere Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen demonstriert. "Soziale Arbeit darf nicht durch Lohndumping abgewertet werden", sagte Annette Klausing von der Gewerkschaft ver.di bei einer Kundgebung. Unter dem Motto "Soziale Arbeit ist was wert - Gutes Geld für gute Arbeit" zogen Altenpfleger, Krankenschwestern, Sozialarbeiter oder Heilpädagogen vom evangelischen Krankenhaus Henriettenstiftung zur Zentrale des Diakonischen Werks | ...mehr |
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06. Februar 2006Bundesweiter Aktionstag im Kirchenbereich am 9. Februar 2006 "Die Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen ist etwas wert - Gutes Geld für gute Arbeit" Die Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen wird widersprüchlich wahrgenommen: Einerseits wird sie in Sonntagsreden der Politik als wertvoll, wichtig und als Grundpfeiler des Sozialstaates gepriesen. Andererseits bekommen die Beschäftigten zu hören, sie seien zu teuer, die Arbeit zu personalintensiv, andere Anbieter seien billiger und man müsse sich dem Wettbewerb beugen. Es wird Zeit, den Arbeitgebern und der Politik klar zu machen: Gute, engagierte Arbeit hat ihren Wert und sie hat ihren Preis! Deshalb demonstrieren wir am 9. Februar in Hannover. Treffpunkt: 14.30 Uhr Marienstraße, Höhe Henriettenstiftung zum Demoaufruf |
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05. Februar 2006Neuer Tarif in Hessen-Nassau wird von den Mitarbeitern abgelehnt! Mitarbeiter fühlen sich abgewertet Frankfurt a. M.(epd).Die evangelische Kirche und das Diakonische Werk in Hessen und Nassau habensich mit der neuen Arbeitsvertragsordnung (AVO) eine Menge Ärger eingehandelt. Der neue Tarif gilt seit 1. Oktober 2005 und schon müssen die Arbeitsgerichte über die ersten Klagen entscheiden. Drei Krankenhäuser in Frankfurt mussten in rund 150 Fällen vor der Schiedskommission Niederlagen einstecken. »Es wird in diesem Jahr ständig Zoff geben«, sagt Armin Loew, Mitarbeitervertreter des Markus-Krankenhauses in Frankfurt, voraus. ...mehr |
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03. Februar 2006EU-Dienstleistungsrichtlinie Gewerkschaften machen Druck gegen Lohndumping Eindrucksvolle Demonstrationen haben Mitte Januar dazu beigetragen, dass die EU-Hafenrichtlinie Port Package II keine Mehrheit im EU-Parlament fand. Das sehen die Gewerkschaften als gutes Omen für die parlamentarische Beratung der EU-Dienstleistungsrichtlinie. ...mehr |
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03. Februar 200694,68 % stimmen für Streik Eindeutiges Ergebnis der Urabstimmung in Baden-Württemberg Stuttgart: Die Urabstimmung in den ersten 100 Betrieben und Verwaltungen hat ergeben, dass 94,68 % der ver.di-Mitglieder für den Streik stimmten. Ab Montag wird in den unterschiedlichsten kommunalen Bereichen des öffentlichen Dienstes gestreikt. ...mehr |
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02. Februar 200620.000 Beschäftigte beteiligen sich am Streik- und Aktionstag im öffentlichen Dienst in Niedersachsen Hannover. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zeigte sich mit der Beteiligung am landesweiten Streik- und Aktionstag im öffentlichen Dienst in Niedersachsen sehr zufrieden. Mit rund 20.000 Teilnehmern lag die Zahl der Streikenden und Demonstrierenden deutlich über unseren Erwartungen, sagte ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia.
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01. Februar 2006Widerstand gegen EU Dienstleistungsrichtlinie Die Abstimmung über die Bolkestein-Richtlinie im Europäischen Parlament am 14. und 15. Februar steht bevor. Wenn sie beschlossen würde, gäbe es noch mehr Sozial- und Umweltdumping. Attac mobilisiert mit einer Anzeigenkampagne gemeinsam mit anderen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften zu einer Europäischen Demonstration am 11. Februar in Strasbourg.
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