03. Februar 2006 94,68 % stimmen für Streik
Eindeutiges Ergebnis der Urabstimmung in Baden-Württemberg
Stuttgart: Die Urabstimmung in den ersten 100 Betrieben und Verwaltungen hat ergeben, dass 94,68 % der ver.di-Mitglieder für den Streik stimmten. Ab Montag wird in den unterschiedlichsten kommunalen Bereichen des öffentlichen Dienstes gestreikt. Alfred Wohlfart stv. Landesbezirksleiter und Verhandlungsführer betont: "Wir wollen die Arbeitgeber treffen. Die Streikmaßnahmen sind nicht gegen die Bürgerinnen und Bürger gerichtet." Durch eine flexible Streikstrategie soll der Druck auf den Arbeitgeberverband kontinuierlich gesteigert werden. Bei den Kommunen in Baden-Württemberg will ver.di Arbeitszeit und Arbeitsplätze verteidigen; die Arbeitgeber wollen die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden pro Woche erhöhen. Bei den Landesbetrieben und -verwaltungen stehen demnächst Urabstimmungen an. Dort will ver.di ebenfalls die 38,5 Stunden-Woche erhalten und den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) durchsetzen.
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