10. Februar 2006Eindeutiges Ergebnis der Urabstimmung Überwältigende Mehrheit stimmte für Streik im öffentlichen Dienst Hannover. Die Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder im Bereich des Landes und der Kommunen in Niedersachsen hat zu einem eindeutigen Ergebnis geführt: Eine überwältigende Mehrheit unserer Mitglieder hat in der Urabstimmung für einen Streik im öffentlichen Dienst gestimmt, sagte ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia. Noch nie hatten wir eine so hohe Zustimmung bei einer Urabstimmung. Im Bereich des Landes Niedersachsen stimmten die Beschäftigten wie im Bundestrend (mehr als 94 Prozent) für einen Streik. Im Bereich der Kommunen, der kommunalen Betriebe sowie der Sparkassen stimmten über 95 Prozent der Mitglieder für einen Streik. Insgesamt beteiligten sich in den Kommunen etwa 20.000 Beschäftigte in rund 500 Betrieben und Ämtern an der Urabstimmung. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kündigte ab nächsten Montag (13. Februar) flächendeckende Streiks in Niedersachsen an. In den Streik einbezogen würden beispielsweise Straßenmeistereien, Krankenhäuser, Bürgerämter, Kindertagesstätten, Hochschulen, Unikliniken und Müllabfuhr. Ein Schwerpunkt der Auseinandersetzung am kommenden Montag werde in Wolfsburg sein, wo ab 11.00 Uhr auf dem Rathausplatz eine Kundgebung von Streikenden mit dem ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia stattfindet.
|