01. März 2006 Hamburger Tarifabschluss regelt Arbeitszeit unter 39 Stunden pro Woche  | | Im Tarifkonflikt um die Arbeitszeit bei den Kommunen hat am 1. März 2006 in Hamburg der ver.di-Landesbezirk mit den Arbeitgebern einen Abschluss erzielt. Demnach bleibt dort auch künftig die Arbeitszeit der Beschäftig- ten im Durchschnitt unter 39 Stunden | pro Woche. Sie wird gestaffelt nach Entgeltgruppen und Alter. (Jüngere) Beschäftigte mit Kindern bis zu zwölf Jahren arbeiten jeweils eine halbe Stunde weniger. Das Ergebnis wurde während einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Tarifkonflikt um die Arbeitszeit bei den Kommunen hat am 1. März 2006 in Hamburg der ver.di-Landesbezirk mit den Arbeitgebern einen Abschluss erzielt. Demnach bleibt dort auch künftig die Arbeitszeit der Beschäftigten im Durchschnitt unter 39 Stunden pro Woche. Sie wird gestaffelt nach Entgeltgruppen und Alter. (Jüngere) Beschäftigte mit Kindern bis zu zwölf Jahren arbeiten jeweils eine halbe Stunde weniger. Das Ergebnis wurde während einer Pressekonferenz vorgestellt. Da dieser Abschluss aber nicht ohne weiteres auf Andere zu übertragen ist, wird bei den Ländern und Unikliniken sowie bei den Kommunen in Baden-Württemberg und Niedersachsen weiter gestreikt. Am Aschermittwoch beteiligten sich bundesweit rund 24.000. Bei den Ländern will ver.di wie bei Bund und Kommunen den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) durchsetzen. Bei den Kommunen in Baden-Württemberg und Niedersachsen verteidigt ver.di Arbeitszeit und Arbeitsplätze; dort wollen die Arbeitgeber die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden pro Woche erhöhen. Von den Unikliniken fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft die Übernahme des für die kommunalen Krankenhäuser bereits geltenden Tarifvertrages.
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