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03. März 2006
An die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen, welche nicht dem öffentlichen Dienst angehören A u f r u f
Der öffentliche Dienst streikt was geht mich das an? | Eine ganze Menge! Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen orientierten sich jahrelang an den Tarifverträgen des Öffentlichen Dienstes. Selbst wenn diese Bindung in den letzten Jahren von den Arbeitgebern aufgekündigt wurde, ist der öffentliche Dienst nicht irgendein Arbeitgeber, sondern einer, der Signalwirkung auf andere Bereiche hat. Insbesondere auf das Gesundheits- und Sozialwesen! Auch wenn Wohlfahrtsverbände, die Kirche, die Diakonie oder freie Träger mittlerweile eigene Tarifwerke anwenden: Sollte im öffentlichen Dienst die Arbeitszeit verlängert werden, so stünde diese Forderung binnen kürzester Zeit bei allen anderen ebenfalls auf der Tagesordnung. Darum geht die Arbeitszeitverlängerung auch die etwas an, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten. Wollt ihr morgen nicht selber betroffen sein, unterstützt heute die streiken-den Kolleginnen und Kollegen durch n entsprechende Resolutionen an den KAV (Hauptgeschäftsführer Bernd Wilkening), per Fax: 0511-3581921 n und durch die Teilnahme an der zentralen Streikversammlung.
| | Hannover, 9. März 2006, Opernplatz Kundgebung: 11.30 Uhr Hauptredner: Frank Bsirske, ver.di-Bundesvorsitzender In Anbetracht von 5 Mio. Arbeitslosen, geht es uns heute alle an, ob durch Arbeitszeitverlängerung noch mehr Arbeitsplätze abgebaut werden! Sichert euch rechtzeitig Mitfahrgelegenheiten in den ver.di-Geschäftsstellen. Denkt dran: Es ist CeBIT-Messe!
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Niedersachsen-Bremen
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