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Allerdings wirken die langfristigen Tarifabkommen aus dem vergangenen Jahr nach, die in zahlreichen Branchen sehr niedrige Tarifsteigerungen für dieses Jahr vorsehen. Besonders ins Gewicht fällt der öffentliche Dienst: Dort gibt es infolge der Modernisierung der Tarifstrukturen bis 2007 nur Einmalzahlungen. Berücksichtigt man auch die Abschlüsse aus dem Jahr 2005 mit Tarifsteigerungen für dieses Jahr, errechnet sich für 2006 eine vorläufige jahresbezogene Steigerung der tariflichen Grundvergütungen von durchschnittlich 1,5 Prozent (vgl. Tabelle Tarifsteigerung 2006). Sie liegt damit unter der Preissteigerungsrate von rund 2 Prozent. Die Spannweite reicht von 0,5 Prozent im Bereich Gebietskörperschaften/Sozialversicherung über 2,4 Prozent im Investitionsgütergewerbe bis zu 2,8 Prozent im Grundstoff- und Produktionsgütergewerbe. Im ersten Halbjahr 2006 schlossen die DGB-Gewerkschaften für rund 7,6 Mio. Beschäftigte neue Lohn- und Gehaltstarifverträge ab. Das sind rund 39 Prozent der von Tarifverträgen erfassten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Weitere Informationen: http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/SID-3D0AB75D-81425530/hbs/hs.xsl/275.html
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