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Kommen noch 40-Stunden-Woche und Streichung der Pflegezulage hinzu: Bei Pflegehelfern wären das unterm Strich 16,88 Prozent weniger Gehalt, rechnet Freyermuth vor. 50 bis 60 Mitarbeiter wären betroffen. Besonders bitter träfe es den Service. Bei Reinigung, Küche, Hauswirtschaft, Hol- und Bringdienst und Gärtnerei sollen für neu eingestellte Mitarbeiter nur noch zwei Tarife mit 1250 und 1500 Euro brutto pro Monat gelten. Betroffen wären rund zehn Prozent der Belegschaft. Dort würden wir in einen Bereich kommen, wo die Beschäftigten Arbeitslosengeld II beantragen müssten. Die Löhne würden nämlich nicht mehr ausreichen, um den Lebensunterhalt zu decken. Die Kirche verlange von Unternehmen, Beschäftigten gerechte Löhne zu zahlen, zielt Freyermuth auf den Bibelspruch vom Wasser predigen und Wein trinken ab. In ihren eigenen Einrichtungen dünne sie das Personal aus, dessen Belastung damit immer höher werde. Und dann wird noch der Versuch unternommen, den Lohn zu kürzen. Da kommt die Kirche in große Schwierigkeiten, weil sich hier ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellt. Bericht Allerzeitung 03.02.07
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