Tarifrunde 2007Am Mittwoch, dem 21. März 2007 haben die Arbeitgeber am Mittwochabend folgendes Angebot vorgelegt: Unter dem Vorbehalt einer Gesamteinigung: - Einmalzahlung von 70 Euro für alle Vollzeitbeschäftigten, Teilzeitbeschäftigte anteilig
- Ab 1. Mai 2007 Entgelterhöhung um 2 %
- 13. Entgelt in Höhe von 90 % eines Bruttomonatsentgeltes ohne Einbeziehung der Vergütung für Bereitschaftsdienste. Davon 40 % garantiert, 60 % abhängig vom Betriebsergebnis.
- Arbeitszeit: 39 Stunden in der Woche
- Entgelt für Neueingestellte ohne Ausbildung in den Bereichen Reinigung, Hauswirtschaft, Küche etc. 1.350 Euro pro Monat, mit einer einjährigen Ausbildung 1.600 Euro.
- Öffnungsklausel: Wenn durch private Konkurrenz das Leistungsangebot nicht aufrechterhalten werden kann, soll durch Dienstvereinbarung das Entgelt um bis zu 6 % abgesenkt werden können. Diese Klausel soll vor allem in der Altenhilfe und der ambulanten Pflege zum Zuge kommen.
- Für die Ärzte soll ein Angebot, das verbesserte Einkommen vorsieht, vor der nächsten Sitzung der ARK eingebracht werden.
- Laufzeit der Regelungen bis zum 31.12.2008
Dieses Angebot der Arbeitgeber zeigt: - Die zahlreichen und kreativen Aktionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Diakonischen Einrichtungen zeigen bei den Arbeitgebern Wirkung. Die Arbeitgeber haben ein verbessertes Angebot vorgelegt.
- Das Angebot ist aber noch viel zu gering! Die Arbeitgeber werden es noch erheblich aufstocken müssen, damit ein Abschluss möglich wird.
- Sie haben anscheinend nicht verstanden, dass es deutlich mehr Geld geben muss.
- Ein Angebot für die Ärzte liegt bisher noch nicht vor. Ohne ein Angebot, das die Ärzte den in öffentlichen Kliniken beschäftigten Ärzten gleichstellt, wird es keinen Abschluss geben.
- Wir sind daher noch weit von einem erfolgreichen Abschluss entfernt.
- Es scheint zwar nicht ausgeschlossen, aber es wird schwierig werden, die Verhandlungen, wie vorgesehen, am 18./19. April abzuschließen. Man kann nur hoffen, dass sich die Kräfte durchsetzen, die für einen fairen Interessenausgleich stehen.
Ihr seht also: Wir brauchen weiterhin die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort! Wir bitten Euch deshalb, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Eurer Einrichtung über dieses Angebot der Arbeitgeber zu informieren. Geben wir den Arbeitgebern die Chance, auf dem am Mittwoch eingeschlagenen Weg mit erhöhtem Tempo weiter zu gehen. Sollte es im April nicht zum Abschluss kommen, dann sind Proteste nicht mehr aufzuhalten, dann stehen wir vor ganz anderen Auseinandersetzungen.
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