|
15. Oktober 2006 Diakonie benennt Kandidaten für die Präsidentenwahl Diakonische Konferenz hat drei Bewerber zur Auswahl Annegrethe Stoltenberg, Johannes Stockmeier und Klaus-Dieter Kottnik kandidieren für das Amt der Diakonie-Präsidentin beziehungsweise des Diakonie-Präsidenten. Die Wahl findet im Rahmen der Diakonischen Konferenz statt, die vom 17. bis 19. Oktober in Berlin zusammentritt. Alle drei Kandidaten wurden satzungsgemäß vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland bestätigt. Annegrethe Stoltenberg wurde im Januar 2000 als erste Frau Landespastorin und Landesvorsitzende des Diakonischen Werkes Hamburg. Seit fünf Jahren ist sie Vorsitzende der Diakonischen Konferenz und Mitglied im Diakonischen Rat. Oberkirchenrat Johannes Stockmeier ist Hauptgeschäftsführer des Diakonischen Werkes in Baden. Er gehört dem Diakonischen Rat an und ist Mitglied der Diakonischen Konferenz. Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik ist theologischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Stetten, einer großen diakonischen Einrichtung in Baden-Württemberg. Kottnik ist ebenfalls Mitglied im Diakonischen Rat und Vorsitzender des Bundesverbandes Evangelische Behindertenhilfe. Die Neuwahl wurde notwendig, weil der ehemalige Diakonie-Präsident Dr. h.c. Jürgen Gohde im Juni sein Amt niederlegte. Der Diakonische Rat hatte ihm nach einer sozialpolitischen Auseinandersetzung das Vertrauen entzogen. Die Diakonische Konferenz wählt den Präsidenten oder die Präsidentin. Sie beschließt die allgemeinen Grundsätze für die Arbeit der Diakonie in Deutschland. Sie entscheidet über den Wirtschaftsplan und den Jahresabschluss des Werkes sowie die Mitgliedschaft von Werken und Verbänden. Der Diakonische Rat überwacht als Aufsichtsgremium die Umsetzung der Beschlüsse der Diakonischen Konferenz. Er berät den Vorstand bei dessen Arbeit und beaufsichtigt seine Amtsführung. Er beruft die Vorstandsmitglieder und schlägt der Diakonischen Konferenz den Präsidenten beziehungsweise die Präsidentin zur Wahl vor.
|