07. November 2006  | | Tarifbarometer: Deutsches Rotes Kreuz ver.di und Deutsches Rotes Kreuz über Tarifvertrag einig |
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben sich am Montag auf den Abschluss eines Reformtarifvertrags geeinigt, der sich in weiten Teilen am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) orientiert.
Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Berlin unterzeichnet. Die abschließenden Redaktionsverhandlungen zum Reformtarifvertrag finden Mitte November in Berlin statt. Der Tarifvertrag sieht neben umfassenden Besitzstandsregelungen für die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 450 Euro vor, die im Februar 2007 ausgezahlt wird. Die Vergütungsregelungen entsprechen ansonsten dem TVöD Bund und sind bis Ende 2007 gültig. Darüber hinaus werden die Löhne der geringfügig Beschäftigten um bis zu acht Prozent angehoben. Gleichzeitig wurde unter anderem eine zeitliche Verschiebung der Regelungen zum Stufenaufstieg sowie ein Wegfall der Zuschläge für Arbeit am Samstagnachmittag vereinbart. Weitere Neuregelungen betreffen die Urlaubsberechnung sowie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Der Tarifvertrag erfasst rund 20.000 Beschäftigte jener DRK-Landesverbände, die Mitglied in der Bundestarifgemeinschaft DRK sind. Insgesamt beschäftigt das DRK 90.000 Arbeitnehmer bundesweit.
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