05. Dezember 2006  | | Neuer Tarifvertrag stellt Homo-Ehe gleich
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Eingetragene Lebenspartnerschaften von Schwulen oder Lesben sind in der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie ab sofort Ehen tarifvertraglich gleichgestellt. Damit sind wir in Niedersachsen bundesweit die ersten, die die tarifvertraglichen Regelungen gemäß den Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) umgesetzt haben, teilte IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine mit. Ab sofort haben homosexuelle Beschäftigte, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, Anspruch auf bezahlte Freistellung bei der Eheschließung und beim Tod des Partners. Stirbt ein Beschäftigter, erhält sein hinterbliebener Partner vom Arbeitgeber bis zu drei Monatsentgelte Unterstützungszahlung. "Die diskriminierende Behandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Tarifvertrag, gehört damit endlich der Vergangenheit an", so IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine.
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