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AGMAV  Archiv  Meldungen  Meldungen 2007  März 2007

März 2007

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31. März 2007

 

/Aktuell/Bilder/Barometer 

Tarifbarometer:

Tarifabschluss am Bau

3,5 % mehr Lohn für Beschäftigte

Die 680 000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes erhalten 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf haben sich IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und Arbeitgeber nach über 16stündigen Tarifverhandlungen geeinigt.

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30. März 2007

Gesundheitsreform – was kommt wann?

Die Gesundheitsreform kommt in Etappen. Zu den Kernpunkten zählen die Einführung des Gesundheitsfonds und eine Pflicht zur Versicherung ab 2009. Wir haben die wichtigsten Änderungen chronologisch zusammengefasst.

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30. März 2007

/Aktuell/Bilder/Portrait/Hauschild 

Friedrich Hauschildt als EKD Vizepräsident eingeführt

 

Friedrich Hauschildt (57), evangelischer Theologe, ist als Vizepräsident des Kirchenamts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingeführt worden. Bei einem Gottesdienst in Hannover sagte EKD-Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang Huber, Hauschildt schätze besonders die Arbeit der Gemeinden. Das gebe seiner theologischen Arbeit klare Orientierung.

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29. März 2007

Mindestlohn weiter umstritten

 

Trotz der Teileinigung zu Niedriglöhnen streitet die Koalition weiter über die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne. Auch die gestrige Koalitionsrunde konnte die Kontroverse bei einem vertraulichen Treffen im Kanzleramt nicht entschärfen.

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28. März 2007

Managergehälter legen kräftig zu

 

Berlin (ddp). Deutsche Spitzenmanager haben 2006 erneut mehr verdient als im Vorjahr. Bei den 27 im Börsenleitindex DAX notierten Unternehmen, die bisher ihre Geschäftsberichte veröffentlicht haben, lagen Berechnungen der Tageszeitung „Die Welt“ zufolge die Vorstandsvergütungen um durchschnittlich 16,9 Prozent höher als 2005.

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26. März 2007

/Aktuell/Bilder/Portrait/M%FCnte%20klein

 

Müntefering:

Sittenwidrige Löhne gesetzlich verbieten

 

BERLIN. Vizekanzler Franz Müntefering bereitet ein gesetzliches Verbot von Mini-Löhnen vor. „Ich will sittenwidrige Löhne gesetzlich verbieten. Es verstößt gegen die Menschenwürde, wenn Menschen, die voll arbeiten, mit ihrem Einkommen unter dem Existenzminimum liegen“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“.

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23. März 2007

Tarifrunde 2007: Verhandlungen fortgesetzt -  
Arbeitgeber legen verbessertes Angebot vor

Am Mittwoch dem 21. März 2007 wurden die Verhandlungen zur Tarifrunde 2007 fortgesetzt. Nachdem die Verhandlungen am 13.März ergebnislos blieben, haben die Arbeitgeber am Mittwochabend ein verbessertes Angebot vorgelegt.  Es scheint jetzt zwar nicht ausgeschlossen, aber es wird schwierig werden, die Verhandlungen wie vorgesehen am 18./19. April abzuschließen, zumal wir nicht wissen, welches Angebot es für die Ärzte gibt. Da hört man unterschiedliches aus dem Arbeitgeberlager. Hier kann man nur hoffen, dass sich die Kräfte durchsetzen die für einen fairen Interessenausgleich stehen. Ohne ein Angebot, das die Ärzte denen in öffentlichen Kliniken gleichstellt, wird es aber keinen Abschluss geben.

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20. März 2007

/Aktuell/Bilder/Gebäude/Bundestag 

DPA meldet:

„SPD und DGB unterstützen Initiative für Mindestlohn"

 

Politskandal: Lohndumper Bundestag

Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt die SPD-Spitze eine Initiative zur Einführung von existenzsichernden Mindestlöhnen. Dies teilte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil am Montag nach einer SPD-Präsidiumssitzung mit.

Ausgerechnet der Bundestag will sich jetzt bei der Neuausschreibung des Bewachungsauftrages als Lohn- und Preisdumper betätigen. Als Zuschlagskriterium wurde der „niedrigste Preis" als Maßstab gesetzt.

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18. März 2007

Mehr als 4500 Diakoniemitarbeiter aus Württemberg protestieren

/Aktuell/Bilder/diakonie_gross.jpg 

Etwa 4500 Mitarbeiter diakonischer Einrichtungen haben am Freitag in Stuttgart gegen mögliche Gehaltseinbußen demonstriert. Der Protest richtete sich an die Synode der evangelischen Landeskirche in Württemberg, die am Nachmittag über eine Änderung der Tarifverträge beraten wollte. 

Auf Transparenten hieß es: "Wer Lohnraub sät, wird Streik für bessere Arbeitsbedingungen ernten" oder "Unser täglich Brot gib uns heute - und auch morgen?".

Die diakonischen Arbeitgeber wollen dafür sorgen, dass die Anwendung der Tarifregelungen des Diakonischen Werkes der EKD möglich wird. Aus Sicht der Kritiker hätte dies Gehaltskürzungen in den Einrichtungen der württembergischen Diakonie zur Folge.



16. März 2007

Streik in der Diakonie Württemberg

 

Erster Arbeitskampf in kirchlichen Einrichtungen seit 1919


Am Freitag, 16. März werden erstmals seit 1919 Tausende von Beschäftigten der Einrichtungen der Diakonie Baden-Württemberg für einen Tag streiken. Zu diesem Streik hat ver.di die MitarbeiterInnen von sieben diakonischen Einrichtungen in Stuttgart und Umgebung aufgerufen. Diesem Streikaufruf hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW angeschlossen.

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15. März 2007

Kirchen warnen vor Abbau sozialer Standards

Diakonie-Präsident  fordert bundesweit einheitliche Tarifregelungen

Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche haben am Dienstag in Berlin vor dem Abbau sozialer Standards gewarnt.
Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik hat sich für bundesweit einheitliche Tarifregelungen für Mitarbeiter sozialer Einrichtungen ausgesprochen.

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12. März 2007

 

Niedersachsen

Wende bei Klinikverkauf sorgt für Wirbel

 

Die überraschende Wende im Bieterverfahren um das Landeskrankenhaus (LKH) Osnabrück hat am Wochenende für Wirbel gesorgt. Das Bistum Osnabrück, das die Vergabe juristisch überprüfen ließ, sah sich in seiner Strategie bestätigt

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10. März 2007

 

/Aktuell/Bilder/Logos/Mindestlohnklein.jpg 

Das Diakonische Werk in Hessen und Nassau und der ver.di Landesbezirk Hessen setzen sich gemeinsam für einen Mindestlohn ein und geben dazu eine gemeinsame Erklärung heraus

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09. März 2007

Scharfe Kritik am Entwurf zum niedersächsischen Gleichstellungsgesetz

 

/Aktuell/Bilder/Portrait/Adolf Bauer 

16 Behinderten- und Sozialverbände haben den Entwurf als "sozialpolitische Bankrotterklärung" bezeichnet. So fehlten verbindliche Vorschriften zur Barrierefreiheit. So der Landesvorsitzende des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer (Bild)

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08. März 2007

 

/Aktuell/Bilder/Barometer 

Tarifabschluss für die Chemie erzielt

3,6 Prozent höhere Entgelte

plus 0,7 Prozent Einmalzahlung

plus 70 Euro Pauschalbetrag

Fortsetzung der Ausbildungsoffensive

Die Entgelte in der chemischen Industrie steigen um 3,6 Prozent. Zudem erhalten die 550.000 Beschäftigten eine Einmalzahlung von 0,7 Prozent und eine Pauschalzahlung von 70 Euro (Auszubildende 20 Euro). Weiter haben sich IG BCE und Chemie-Arbeitgeber darauf verständigt, die Ausbildungsoffensive fortzusetzen. Dieses Tarifpaket wurde am Donnerstag (8.3.) in der zweiten bundesweiten Verhandlungsrunde in Lahnstein geschnürt. IG-BCE-Verhandlungsführer Werner Bischoff: „Prozentzahl und Einmalzahlung ergeben ein Einkommensplus von 4,3 Prozent. Das ist in Ordnung, das ist ein anständiger Kompromiss. Die Arbeitgeber haben sich deutlich bewegt, dies ist sicherlich auch auf die massiven Proteste in den Betrieben zurückzuführen."

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07. März 2007

Wolfgang Schönfelder ist tot

/Aktuell/Bilder/Wolfgang.JPG 

Am vergangenen Montag ( 26.02.07) ist Wolfgang Schönfelder nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren verstorben.

Wolfgang Schönfelder wurde 1988 in die Mitarbeitervertretung des CVJM- Sozialwerkes Wesermarsch gewählt und war seit 1990 deren Vorsitzender. Er war seit 1993 Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission DW-EKD und seit der Bildung der ARK-Niedersachsen 1997 auch dort Mitglied. Gleichzeitig war er Mitglied im Vorstand der agmav Oldenburg seit deren Gründung.

Er hat all diese Funktionen mit einem riesigen Engagement wahrgenommen und unsere Arbeit fast 20 Jahre lang wesentlich mitgeprägt. Er setzte sich für Mitarbeitende ein überall dort wo er gebraucht wurde.

Die Reform der AVR sowohl in Niedersachsen als auch auf der Bundesebene währen ohne seine Mitarbeit gar nicht denkbar gewesen.

Er war Mitglied in den Verhandlungsgruppen zur Reform der AVR in Niedersachsen und auf der Bundesebene. Seine, ruhige stets sachliche Verhandlungsführung und vor allem seine wertschätzende Art gegenüber den Verhandlungspartnern haben es uns ermöglicht auch schwierigste Verhandlungssituationen erfolgreich zu meistern.

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06. März 2007

Verhandlungen in der ARK fortgesetzt
Arbeitgeber legen ein völlig unzureichendes Angebot vor

Am Dienstag und Freitag der vergangenen Woche wurden die Verhandlungen zur Tarifrunde 2007 fortgesetzt. Die Arbeitgeber legten am Montag ein erstes Angebot mit einer Gehalterhöhung um 1,2% vor. In der zweiten Verhandlungsrunde am Freitag erhöhten sie dieses Angebot auf 1,7% .

Die Arbeitnehmerseite machte deutlich, dass auch dies ein völlig unzureichendes Angebot sei. Die Arbeitgeber wurden aufgefordert, Ihr Angebot bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 13. März deutlich zu verbessern, weil andernfalls eine Einigung noch im April sehr unwahrscheinlich erscheint.

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