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03. Januar 2007


Fehlen 160 000 Lehrstellen?

Institut korrigiert Zahl der Regierung


NÜRNBERG. Bei der Suche nach einer Lehrstelle sind nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern im Jahr 2006 rund 160 000 Jugendliche leer ausgegangen. Die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) genannte Zahl liegt damit mehr als dreimal so hoch wie der von Bundesregierung, Bundesagentur für Arbeit (BA) und deutscher Wirtschaft genannte Wert von 49 500.

 

Niedersachsen

Arbeitsmarkt entpannt sich weiter

 

Der Arbeitsmarkt in Niedersachsen hat auch im Dezember vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich zwar im Vergleich zum November um 0,9 Prozent auf 378 666. Dies war aber der geringste Anstieg in einem Dezember seit sechs Jahren, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Hanover mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,5 Prozent, nach 9,4 Prozent im November.

Im Vergleich zum Dezember 2005 ging die Zahl der Arbeitslosen kräftig zurück, und zwar um 62 683 oder 14,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag vor einem Jahr noch bei 11,2 Prozent.

Neben der anhaltend guten Konjunkturentwicklung spielte laut Regionaldirektion auch das für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Wetter eine Rolle bei der Entwicklung im Dezember. In witterungsabhängigen Branchen wie der Landwirtschaft und der Baubranche sei nur ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen gewesen - dies sei für einen Dezember außergewöhnlich.

Die Jugendarbeitslosigkeit ging im Dezember weiter zurück. 40 062 unter 25-Jährige waren arbeitslos gemeldet. Das waren 1,9 Prozent weniger als im November und ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor.

Im Land Bremen ging die Zahl der Arbeitslosen im Dezember sogar zurück. 43 183 Menschen waren arbeitslos gemeldet - das waren 0,8 Prozent weniger als im November. Gründe waren die anhaltend gute Konjunktur und das ungewöhnlich warme Wetter. Binnen Jahresfrist sank die Arbeitslosigkeit um 11 Prozent. Die Quote lag im Dezember bei 13,4 Prozent. Im November betrug sie 13,5 Prozent, vor einem Jahr 15,3 Prozent

 

 

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BKK Bundesverband meldet:

Nur 12,6 Krankheitstage

 

Psychische Störungen sind die vierthäufigste Ursache für Krankmeldungen. Seit 1991 stieg die Zahl dieser Krankheitstage um 33 Prozent, wie der BKK-Bundesverband berichtete. Insgesamt gingen die krankheitsbedingten Fehlzeiten zurück und erreichten 2005 mit 12,6 Tagen je Beschäftigten den niedrigsten Stand seit 30 Jahren.

Pressemeldung vom 02.01.2007

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