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AGMAV  Archiv  Meldungen  Meldungen 2007  November 2007

November 2007

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30. November 2007

 

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Arbeiten in der Pflege:

"Katastrophal und unzumutbar"

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und die Gewerkschaft ver.di warnen vor einem Stellenabbau und immer schwieriger werdenden Arbeitsbedingungen in der Pflege.
"Deutschland steht kurz vor dem Pflegekollaps", sagte DBfK-Geschäftsführer Franz Wagner. Dabei sei die Situation nicht nur für die Patienten "unerträglich", die Arbeitsbedingungen für die rund 1,2 Millionen Pflegekräfte in Deutschland seien "katastrophal und unzumutbar". Mit einer bundesweiten Unterschriftenaktion unter dem Motto "Uns reicht's!" wollen der DBfK und ver.di nun auf die Missstände aufmerksam machen.

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29. November 2007

 


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Kirchenmitarbeiter protestieren vor Synode

Hannover. Die Stimmung in der Wirtschaft sei freundlich, die Kirchensteuereinnahmen höher als erwartet, aber dennoch lebe man auch in diesem Jahr „von der Substanz“, sagt Vizepräsident Rolf Krämer vom Landeskirchenamt zu Beginn der Synode, die bis Freitag in Hannover tagt. „Die Richtung stimmt, der Haushaltsausgleich ist aber noch unsicher“, lautet Krämers verhaltene Frohbotschaft an das Kirchenparlament, das sich vor zwei Jahren einen strengen Sparkurs auferlegt hat und nun erste Früchte sieht – die Haushaltsdefizite werden deutlich kleiner: In diesem Jahr fehlen 21,5 Millionen Euro unterm Strich, im vergangenen Jahr waren es noch 53,7 Millionen Euro

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27. November 2007

Arbeits und Dienstrechtliche Kommission (ADK) beschließt Sonderzahlung für die Beschäftigten der Kirchen in Niedersachsen

 


 

Zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in der ADK hatten die Mitarbeiter zuvor 11.000 Unterschriften gesammelt, die am Montag vor dem Landeskirchenamt in Hannover übergeben wurden.

In der Sitzung der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission (ADK) vom 26. November 2007 haben sich die Vertreter der kirchlichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer für den Bereich der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen auf eine Sonderzahlung in Höhe von 30 % eines Monatsbruttolohns geeinigt. Der Betrag wird mit dem Dezember-Gehalt ausgezahlt. Darüber hinaus haben sich die Verhandlungspartner auf folgende Erklärung verständigt.

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26. November 2007

Schwere Vorwürfe gegen Frankfurter Diakonie-Kliniken

Frankfurt a.M. (epd). Die Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeiter-Vertretungen (AGMAV) im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) wirft den Frankfurter Diakonie-Kliniken Tarifflucht und Verstöße gegen das kirchliche Arbeitsrecht vor. Die Kliniken wendeten bei Leiharbeitern ihrer im Dezember2006 gegründeten Tochter »Markus Diakonie Service & Wohnen GmbH« nicht die für Hessen und Nassau gültige Kirchlich-Diakonische Arbeitsvertragsordnung(KDAVO) an, kritisierte der AGMAV Vorsitzende Erhard Schleitzer am 12. November in Frankfurt am Main. Die Frankfurter Diakonie-Kliniken gehören zum Sozialkonzern Agaplesion gAG(Frankfurt a.M.), mit bundesweit 6.200 Beschäftigten, das sind 5.300 Klinikangestellte. mehr...



25. November 2007

Foto zum Artikel: Grundsätzlich einig 

"Politik beeinflusst unser Leben". Podiumsdiskussion in Rotenburg

"Wo Menschen sich ansehen, da beginnt das Miteinander. Wahlprüfsteine von Menschen mit Behinderung"

 Rotenburg. "Politik beeinflusst unser Leben. Wenn wir uns austauschen, kann vieles ins Rollen kommen.“ So begrüßte Pastorin Jutta Wendland-Park, Vorsteherin der Rotenburger Werke, vier örtliche Landtagskandidaten zur Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung vor 120 Zuhörern im Haus Niedersachsen gehörte zu einer achtteiligen Reihe der Diakonie Niedersachsen unter der Überschrift: "Wo Menschen sich ansehen, da beginnt das Miteinander. Wahlprüfsteine von Menschen mit Behinderung.“ mehr...



23. November 2007

 

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Wo bleibt das Geld für die Beschäftigten der Kirche?

 

 Uwe Martens, Sprecher der Arbeitnehmerseite in der ADK

Während in diesen Tagen überall in den Kirchengemeinden die Vorbereitungen für Adventsfeiern und Weihnachtsaufführungen laufen, fragen sich die Beschäftigten der Kirchen in Niedersachsen, wie sie das Fest finanzieren sollen.  Seit 2005 bekommen sie ein immer geringeres Restweihnachtsgeld, in diesem Jahr erhalten die meisten gar nichts mehr. Die letzte Lohnerhöhung liegt ebenfalls Jahre zurück.

„So von meinem Arbeitgeber Kirche behandelt zu werden, enttäuscht total. Das drückt meine Motivation, auch wenn wir uns gegenüber den Kindern nichts anmerken lassen wollen“, so eine Erzieherin einer Osnabrücker Kindertagesstätte.

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20. November 2007

 

 


Bundestag


Initiative gegen überhöhte Abfindungen für Manager 


Bundestagsabgeordnete von SPD und Union wollen die Abfindungen von Spitzenmanagern begrenzen. „Millionenabfindungen für Manager, insbesondere für solche, die wegen schlechter Leistung gehen müssen, sind ein sozialer und ethischer Skandal“, kritisierte am Montag der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Joachim Poß, in Berlin. Er unterstützte ausdrücklich einen entsprechenden Vorschlag aus der Union.

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19. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Logos/DAK#xs 

Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK

DAK kritisiert Spitzenverband der Kassen

 

Über den neuen „Spitzenverband Bund der Krankenkassen“ ist es zu einem Zerwürfnis zwischen der zweitgrößten deutschen Krankenkasse, der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK), und dem Verband der Angestellten- und Arbeiterersatzkassen (VDAK) gekommen. Die DAK-Spitze hält den Haushaltsplan des Spitzenverbandes „weder für beratungs- noch beschlussfähig“.

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17. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Portrait/huehnerbein_hartmut_2006_1.jpg#xxs 

 


Satzungsverstöße in der Diakonie eine Bagatelle?


Mitarbeiter des Christlichen Jugenddorfwerks protestieren gegen einseitige Lohnfestsetzungen

Stuttgart/Ebersbach (epd). Das "Christliche Jugenddorfwerk Deutschland" (CJD) ist nach Meinung vieler Mitarbeiter weit entfernt von christlicher Nächstenliebe. Sie werfen der bundesweit tätigen Einrichtung den Verstoß gegen das kirchliche Arbeitsrecht und Willkür bei der Entlohnung vor. Auf einer Kundgebung vor dem Gebäude des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland in Stuttgart forderten die Mitarbeiter am 14. November ein "Arbeitsrecht auf Augenhöhe".

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16. November 2007

BGH erklärt Berechnungsverfahren für die Startgutschriften der rentenfernen Jahrgänge bei der Umstellung der ZVK auf das Punktemodell für unwirksam.

 

Der BGH hat in einer Grundsatzentscheidung der Umstellung der Zusatzversorgung im Jahr 2001, vom Gesamtversorgungssystem auf das Punktemodell, zwar grundsätzlich zugestimmt, die Satzungsregelung für die Berechnung der Startgutschriften für die Versicherten der rentenfernen Jahrgänge (2001 jünger als 55 Jahre) jedoch für unwirksam erklärt.

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14. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Portrait/Rürup#xxs 

Wirschaftsweiser (?)

Rürup fordert 4,50 Euro pro Stunde

 

Der Wirtschaftsweise Bert Rürup hat sich in einem Interview für einen flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von 4,50 Euro ausgesprochen. Dies solle mit einem umfangreichen Kombilohnmodell verbunden werden, bei dem der Staat Einkommen von Geringverdienern durch Lohnzuschüsse ergänzt, forderte Rürup in der Wochenzeitung "Die Zeit".

 

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12. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Logos/MB 

Hauptversammlung des Marburger Bund

Scharfe Kritik an kirchlichen Kliniken

 

Die Ärzteorganisation Marburger Bund (MB) hat auf ihrer 112. Hauptversammlung in Berlin die Arbeits- und Einkommensbedingungen von Ärzten in den 720 kirchlichen Krankenhäusern Deutschlands scharf kritisiert.

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09. November 2007

Nur wenig Deutsche haben Vermögen


Rund zwei Drittel der Bevölkerung verfügen einer Studie zufolge über kein oder nur geringes Vermögen. Die soziale Schere in Deutschland geht damit stark auseinander, wie am Mittwoch vorgelegte Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegen.

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08. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Logos/Hungerl%F6hner 

Mindestlohn

Mehr Lohn bei McDonald‘s

 

Mitarbeiter der Schnellrestaurant-Ketten McDonald’s und Burger King in Deutschland sollen von Ende 2010 an durch eine stufenweise Anhebung der Verdienste mindestens 6,75 Euro pro Stunde verdienen statt bisher 5,55 Euro. Der Bundesverband der Systemgastronomie und die Gewerkschaft NGG einigten sich auf einen neuen Tarifvertrag für rund 80 000 Beschäftigte in der Systemgastronomie.

 



08. November 2007

 

/Rechtsprechung/Arbeitsgerichte/justicia#xxs 

Arbeitsgericht bestätigt fristlose Kündigung


Altenheimleiter belästigte Mitarbeiterinnen

 

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz durch einen Vorgesetzten rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Das hat am Mittwoch das Arbeitsgericht Göttingen entschieden. Dort hatte der frühere Leiter eines Göttinger Seniorenzentrums gegen die Stadt geklagt, nachdem diese ihm im Juni dieses Jahres fristlos gekündigt hatte.

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07. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Logos/IAB BAA 

Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung

Mehr Überstunden durch Aufschwung

Mit dem Anziehen der Konjunktur steigt auch die Zahl der Überstunden in Deutschland wieder. In diesem Jahr werden es nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg knapp 1,5 Milliarden bezahlte Überstunden sein gegenüber 1,4 Milliarden im Vorjahr. Für 2008 erwartet das mit der Bundesagentur für Arbeit verbundene Institut einen weiteren Anstieg auf mehr als 1,5 Milliarden Überstunden.

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06. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Logos/evang Kirche sein 

10. Synode  der EKD in Dresden

Die EKD drosselt Reformtempo 

 

Vielen Synodalen ist das Reformtempo des Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber zu hoch.  „Das Impulspapier war wichtig, es hat uns Aufmerksamkeit beschert und auch für viel Furore gesorgt“, sagt der Theologe Peter Bukowski am Rande der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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06. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/HH Pflegeforum#xs

 

Hamburger Pflegeforum gegründet:


"Pflege ist mehr wert!"


ASB Diakonie und verdi gegen Dumpinglöhne in der Pflege

Um den Dumpinglöhnen und Billigangeboten in der Pflege Einhalt zu gebieten, hat sich unter dem Motto „Pflege ist mehr wert“ in Hamburg ein Bündnis aus ASB, Diakonie und ver.di zusammengefunden. Auf einer ersten Veranstaltung am 2. November mit der Überschrift „Angemessener Lohn und Wertschätzung für alle Pflegekräfte“ forderten sie gemeinsam ein Ende der Dumpinglohnspirale, einheitliche Tarifbindung für alle Pflegedienste und mehr öffentliche Anerkennung der Pflegeberufe.

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05. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Diäten#xxs 

BUNDESTAGSABGEORDNETE

Plus 9,4 % -  Koalition strebt kräftigen Diätenaufschlag an

 

Die Geschäftsführer der Koalitionsfraktionen im Bundestag haben sich darauf verständigt, die Bezüge für Abgeordneten deutlich, nämlich in zwei Schritten um 9,4 Prozent oder rund 700 Euro auf knapp 7700 Euro bis Ende 2009, zu erhöhen. Demnach sollen die Parlamentarier künftig soviel Geld erhalten wie Richter an obersten Bundesgerichten.

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02. November 2007

 

Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO)

Änderung der Satzung fand nicht die erforderliche Mehrheit

 

Wie die Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im DWBO meldet, ist der Versuch, das geltende Gebot der "Tariftreue" im DWBO aufzuweichen, vorerst gescheitert.

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02. November 2007

 

/Aktuell/Bilder/Portrait/Münte klein#xxs 

SPD:

Limit für Topverdiener

vergessene Sommerlochmeldung oder verzweifelte soziale Profilierung??

 

Vizekanzler Franz Müntefering erwägt, Obergrenzen für Einkommen bei Spitzenverdienern festzulegen. Ihm wäre zwar am liebsten, Topverdiener verpflichteten sich selbst, ein bestimmtes Verhältnis zu den übrigen Verdiensten zu wahren, sagte Müntefering der „Süddeutschen Zeitung“. Dies sei bislang aber nur unzureichend gelungen. „Deshalb müssen wir auch über Gesetze nachdenken, die Vorstände und Aufsichtsräte binden.“

 

Na dann!!     Das vollständige Interview in der der Süddeutschen Zeitung 



02. November 2007

 

 

80 000 wieder versichert


Wie die deutsche Presseagentur meldet, sind seit dem Start der Gesundheitsreform am 1. April  mehr als 80 000 Menschen in Deutschland neu bei den gesetzlichen Krankenkassen versichert. Allein im September wuchs die Zahl der zahlenden Kassenmitglieder und der kostenlos Mitversicherten um rund 10 000. Seit 1. April gilt die Versicherungspflicht für alle Einwohner.

 



01. November 2007

 
/Aktuell/Bilder/Portrait/Famula DPWV#xxs 

Niedersachsens Wohlfahrtsverbände kündigen ihre Mitarbeit auf

„Härtefallkommission ist eine Farce“

Niedersachsens Wohlfahrtsverbände haben Innenminister Uwe Schünemann (CDU) die Mitarbeit in der Härtefallkommission aufgekündigt, die in Ausnahmefällen Flüchtlingen ein Bleiberecht bieten soll.

Sie werfen dem Innenminister eine Politik der Ausgrenzung vor. Das Korsett, in dem die Kommission arbeite, sei viel zu eng geschnürt. „Die Härtefallkommission ist eine Farce“, sagt Günter Famulla, Vorsitzender des Paritätischen (Foto).

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