Januar 2008 |
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30. Januar 2008  | | Auch Kirchenmitarbeiter in Hessen fordern mehr Lohn
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Guter Lohn für gute Arbeit." Unter diesem Motto demonstrierten am Dienstag rund 700 Kirchenmitarbeiter vor dem Verwaltungssitz der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau (EKHN) in Darmstadt. Die Demonstranten forderten zehn Prozent mehr Gehalt. "Ungerechtigkeit und Ausbeutung nicht bei Kirche und Diakonie", war auf einem der mitgeführten Transparente zu lesen, "Jetzt reichts" auf einem anderen. "Wer Qualität will, muss sie auch bezahlen." Erstmals seit 2005 werden derzeit die Gehälter der EKHN-Beschäftigten und ihres Diakonischen Werks neu ausgehandelt.
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29. Januar 2008 | | Ärztestreiks vorerst vom Tisch |
Bei den Tarifverhandlungen für die Ärzte an den 700 kommunalen Krankenhäusern haben die Arbeitgeber ein Angebot angekündigt. Es werde bei der nächsten Verhandlungsrunde am 20. Februar vorgelegt, teilte die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände mit. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) bewertete die Ankündigung als positiv. Die Streikandrohung ist damit vorerst vom Tisch. Die Ärztegewerkschaft fordert durchschnittlich 10,2 Prozent mehr Gehalt. |
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28. Januar 2008 | | Pflege für Mindestlohn |
Nun hat auch der Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) einen Mindestlohn für das Pflegepersonal gefordert. McPflege darf nicht um sich greifen, sagte Bundesgeschäftsführer Franz Wagner dem Magazin Focus. Ausgebildete Fachkräfte in der ambulanten Pflege verdienten teils nur vier Euro die Stunde. Der DBfK strebe ähnlich wie der DGB zunächst 7,50 Euro Stundenlohn an. Aber in der Pflege seien acht bis neun Euro angemessen, Fachkräfte sollten deutlich mehr verdienen. |
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25. Januar 2008  | | Beim "Angebot" der Arbeitgeber würden die Beschäftigten noch draufzahlen |
In der zweiten Verhandlungsrunde am 24. Januar in Potsdam legten die Arbeitgeber von Bund und Kommunen am späten Abend ein "Angebot" vor, bei dem sie einen "Ackergaul als Rennpferd" verkaufen wollen. "Auf Pferdemärkten hat man das noch Rosstäuscherei genannt", bewertete der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske diese Provokation. Die Arbeitgeber beziffern ihren Vorschlag auf "fünf Prozent". Doch tatsächlich ist es viel weniger. Am Ende würden die Beschäftigten dabei sogar noch draufzahlen, da die Arbeitgeber die Arbeitszeit auf 40 Stunden verlängern wollen.
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24. Januar 2008Presseerklärung der Arbeitnehmerseite Die Arbeitnehmerseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD hat am 23.Januar eine Tariferhöhung von 8%, mindestens 200 Euro gefordert. Auszubildende und Schüler sollen 120 Euro mehr bekommen. Außerdem wurde die Forderung nach einer Angleichung der Ostvergütungen an die des Westens bekräftigt.
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23. Januar 2008

| | DGB fordert: Kürzung der Pendlerpauschale sofort zurücknehmen! Bundesfinanzhof hält Kürzung der Pendlerpauschale für verfassungswidrig |
Der Bundesfinanzhof in München hat den rund 15 Millionen Pendlern in Deutschland Hoffnung auf Steuerentlastungen für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz gemacht: Nach Ansicht des obersten deutschen Finanzgerichts ist die Kürzung der Pendlerpauschale verfassungswidrig.
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21. Januar 2008  | | Bundesgerichtshof stoppt Klinikfusion
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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Zukäufe des privaten Krankenhauskonzerns Rhön AG in Unterfranken endgültig gestoppt (Az. KVR 26/07). Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung des Kartellsenats würde der Zukauf eine marktbeherrschende Stellung des Konzerns in der Region Bad Neustadt/Bad Kissingen schaffen. Schon jetzt halte die Rhön AG einen Marktanteil von deutlich mehr als 40 Prozent. Damit bestätigte der BGH das Verbot des Bundeskartellamtes.
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17. Januar 2008 

| | Auftakt zur "Tarifrunde 2008" Arbeitnehmerseite der ARK DW - EKD informiert | Weit über 150 MitarbeitervertreterInnen aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung der Bundeskonferenz BUKO und der Arbeitnehmerseite in der Arbeitsrechtlichen Kommission im DW der EKD (ARK DW - EKD) und kamen zu der heutigen Informationsveranstaltung ins Haus der Kirche nach Kassel.
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16. Januar 2008  | | Neue Leitung der Akademien für Kirche und Diakonie auf Bundesebene Pastor Udo Krolzik ist neuer Direktor
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Berlin / Hannover Die Bundesakademie und die Führungsakademie für Kirche und Diakonie in Berlin haben eine neue Leitung. Pastor Udo Krolzik, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johanneswerkes mit Sitz in Bielefeld, ist von den Organen beider Gesellschaften jeweils einstimmig gewählt worden.
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15. Januar 2008  | | Unternehmensberatung McKinsey begeistert
Krankenhäuser in Deutschland spitze! |
Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Krankenhäuser sehr gut ab. Das sagt die Unternehmensberatungsfirma McKinsey. Sie hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von deutschen Krankenhäusern beraten. Nun wollten die Berater genauer wissen, wo die deutschen Krankenhäuser im Vergleich mit anderen Ländern stehen. Dies ergab erstaunliche Ergebnisse.
INFO Krankenhäuser pdf |
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15. Januar 2008  | | Die Mitarbeitervertreter der Caritas fordern 8% Gehaltssteigerung
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Bei ihrer Jahresauftaktklausur in der vergangenen Woche in Berlin beschloss die Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes (AK) gleich lautend wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Tarifunion DBB eine Tariferhöhung von 8%, mindestens jedoch 200 Euro zu fordern. Schüler und Auszubildende sollen 120 Euro mehr erhalten. Die Vergütungen in den neuen Bundesländern müssen dringend an das Westniveau angeglichen werden.
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14. Januar 2008
| | Terror im Altenheim "Wilder Westen" im Altenpflegeheim SUMMIT HEALTHCARE MANAGEMENT PARTNERS GMBH übernimmt als privater Träger in Heidelberg das Haus am Lindenweg. Für die fast 100 Beschäftigten des Altenpflegeheims eine Übernahme mit fatalen Folgen und Nebenwirkungen.
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11. Januar 2008  | | In der Altenpflege fehlen Helfer aus Polen (!!!!) - SPD befürchtet einen Notstand Sozialministerium verweist auf bessere Einkommen im europäischen Ausland |
Der Altenhilfe gehen die polnischen Helfer aus. Wie die Spargelbauern leiden angeblich auch niedersächsische Altenheime und Pflegedienste darunter, dass Arbeitnehmer aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern Deutschland zusehends links liegen lassen. In spätestens anderthalb Jahren bricht alles zusammen, prophezeit Uwe Schwarz, Sozialexperte in der SPD-Landtagsfraktion. In den Altenheimen drohe ein massiver Pflegenotstand. Schwarz beklagt, dass immer weniger Betriebe ausbilden. Wir bilden jedes Jahr mindestens 400 Nachwuchskräfte zu wenig aus.
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10. Januar 2008Auftakt der Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen Vor der Presse (von links): Frank Stöhr (dbb), Thomas Böhle (Kommunen), Wolfgang Schäuble (Bund), Frank Bsirske (ver.di), Konrad Freiberg (GdP), Ilse Schaad (GEW) Am 10. Januar begannen in Potsdam die Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen. Nach mehrjährigen Reallohnverlusten müssten die Einkommen der Beschäftigten nachhaltig erhöht werden - mit einer deutlichen sozialen Komponente. So der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) dagegen bezeichnete die Forderungen nach acht Prozent, mindestens aber 200 Euro höheren Entgelten als nicht verhandlungsfähig. Daher könnten die Arbeitgeber nun auch kein Angebot vorlegen. Dabei finden 55 Prozent der Deutschen: Diese Forderungen sind angemessen.
Weitere Informationen zur ersten Verhandlungsrunde |
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07. Januar 2008  | | Kirche trennt sich von Oberkirchenrat Nach sechsmonatigem Rechtsstreit trennt sich die evangelisch-lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe von ihrem Oberkirchenrat Werner Führer (58). Beide Seiten schlossen einen Vergleich, teilte die Kirche am Sonntag mit. Führer hatte den Rücktritt der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann gefordert, nachdem deren Trennung von ihrem Mann bekannt geworden war. |
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03. Januar 2008  | | Jetzt den Aufschwung stützen Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Donnerstag in Berlin:
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"Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Der kräftige Aufschwung sorgt für mehr Jobs, auch wenn die Qualität der Jobs Leiharbeit, Befristungen weiterhin mangelhaft ist. Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember saisonbedingt nur leicht gestiegen (Näheres siehe unten). Jetzt geht es darum den Aufschwung tarif- und wirtschaftspolitisch zu stützen.
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02. Januar 2008 | | ver.di stellt sich auf harte Tarifrunde bei Bund und Kommunen ein
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will ihre Tarifforderungen im Öffentlichen Dienst notfalls mit einem Arbeitskampf durchsetzen. Man sei entschlossen, die Forderungen mit Nachdruck zu verfolgen und durchzusetzen, sagte ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske der Nachrichtenagentur dpa. ver.di und der Beamtenbund hatten vor Weihnachten für den öffentlichen Dienst eine Einkommenserhöhung um acht Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich gefordert. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen. Sie legten damit erstmals abgestimmte Forderungen vor. ver.di und dbb Tarifforderung (pdf) |