20. April 2009  | | Arbeitgeber blockieren Lohnerhöhung - Arbeitnehmer rufen Schlichtung anAuf der Sitzung der Arbeitsrechtlichen Kommission am 20.04.09 legten die Arbeitgeber ein Angebot vor, das hinter den Stand der Verhandlungen am 26.03.09 zurückfiel. Sie beharrten auf die Einführung der 39-Stunden-Woche und weigerten sich, einen Sockelbetrag einzuführen, der mit denen im Öffentlichen Dienst und anderen Wohlfahrtsverbänden vergleichbar wäre. Außerdem hielten sie an ihrem Ziel fest, die Jahressonderzahlung betriebsergebnisabhängig faktisch auf 500 Euro reduzieren zu können. Trotz des Angebotes einer prozentualen Anhebung von 2,5% für 2009 und 1,5% für 2010 hätte dies eine Minusrunde bedeutet. verdi Presserklärung |
Die Arbeitnehmer riefen daraufhin die Schlichtung anDas Verhalten der Arbeitgeber macht deutlich, was ihnen die berechtigten Interessen ihrer Beschäftigten Wert sind. Auch die niedersächsischen diakonischen Arbeitgeber wollen - wie schon die Diakonie-Arbeitgeber auf der Bundesebene - die Diakonie zu einem Billiglohnsektor machen und sich somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern in anderen Wohlfahrtsverbänden wie der Caritas und auch privaten Anbietern verschaffen. Die diakonischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden sich dies nicht gefallen lassen. Sie werden mit betrieblichen Aktionen zeigen, was sie von den Arbeitgebern erwarten.
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