22. Oktober 2009 | | Diakonie-Finanzdesaster: Landeskirche schaltet Disziplinarkammer ein Uelzener Propst von Nordheim legt Amt nieder UELZEN. Der Uelzener Propst Wolf von Nordheim hat gestern Konsequenzen aus den Ermittlungen gegen ihn wegen des Finanzdesasters der gemeinnützigen Diakonie GmbH gezogen. Nach der Insolvenz der Diakonie gGmbH hat er sein Amt zum 31. Dezember dieses Jahres niedergelegt. |
Er übernehme damit die politische Verantwortung für die Fehlentwicklungen, ließ Nordheim mitteilen. Landesbischöfin Margot Käßmann habe ihm zu diesem Schritt geraten. Die Uelzener Diakonie ist pleite und hat ein Defizit von mehr als 600 000 Euro angehäuft. Gegen Nordheim läuft ein Disziplinarverfahren. Nach Auskunft von Johannes Neukirch, dem Sprecher von Landesbischöfin Margot Käßmann, übernimmt von Nordheim ab 1. Januar 2010 eine neue Aufgabe, welche das sein wird ist derzeit noch offen: "Es wird etwas ganz Neues sein, de facto nicht in Uelzen."
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