27. November 2009  | | Urteil in Bonus-Affäre: Kündigung der AOK-Chefin war rechtens Die Kündigung der niedersächsischen AOK-Chefin Christine Lüer im Zuge der Bonus-Affäre war rechtens. Dies hat das Oberlandesgericht Celle in einem am Donnerstag bekanntgegebenen Urteil entschieden. |
Das Gericht bestätigte eine Entscheidung des Landgerichts Hannover. Lüer habe unberechtigt Firmenrabatte für die private Anschaffung einer Sanitäreinrichtung genutzt, befanden die Richter. Die Krankenkasse hatte Lüer im Februar 2005 wegen einer umstrittenen Sonderzahlung in Höhe von 45 000 Euro fristlos entlassen. Deswegen war die Ex-Chefin auch bereits zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 20 000 Euro Geldbuße verurteilt worden.
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