11. Januar 2010  | | Landeskirche Schaumburg-Lippe Karl-Hinrich Manzke als Landesbischof eingeführt
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Bückeburg (epd). Beim Auszug nach dem Gottesdienst strahlte er und grüßte in die Reihen. «Ich freue mich auf die Arbeit in Schaumburg-Lippe und darauf, die Landeskirche weiterentwickeln zu können», sagt der neue Bückeburger Landesbischof Karl-Hinrich Manzke (51). Am Sonnabend wurde er in einem Festgottesdienst in der Stadtkirche feierlich in sein neues Amt eingeführt. Aus den Händen des Leitenden Bischofs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Johannes Friedrich aus München, nahm er das Amtskreuz entgegen.
Manzke steht künftig als Nachfolger von Jürgen Johannesdotter an der Spitze der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe an der Grenze von Niedersachsen zu Nordrhein-Westfalen. Diese ist mit rund 61.000 Mitgliedern in 22 Gemeinden im nördlichen Landkreis Schaumburg die nach der Fläche kleinste und nach Mitgliedern zweitkleinste evangelische Landeskirche in Deutschland. Damit hat der neue Bischof sich rein zahlenmäßig verkleinert: Seine bisherige Wirkungsstätte, der Kirchenkreis Aurich in Ostfriesland, umfasst 33 Gemeinden mit rund 76.000 Mitgliedern.
Doch Größe ist für Manzke kein ausschlaggebendes Argument. Im Schaumburger Land gebe es einen starken Zusammenhalt zwischen den Menschen der Region und ihrer Kirche, sagt er, deshalb reize ihn seine neue Aufgabe. Und deshalb will Manzke sich in der Diskussion um die Zusammenschlüsse von Landeskirchen in Zukunft weiter für die Selbstständigkeit von Schaumburg-Lippe einsetzen.
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