30. März 2010 
| | Skandalöse Zustände in der Wichernstift Altenpflege GmbH in DelmenhorstDem MAV-Vorsitzenden soll fristlos gekündigt werden! Für eine anwaltliche Beratung hatte der Kollege Jörg Bauer frühzeitig eine Dienstreise samt Dienstwagen beantragt. Der MAV-Vorsitzende hatte sich bereits am 11. März auf die übliche Weise in die Liste für Dienstfahrten eingetragen. Bis zur Abfahrt habe es keinen Widerspruch von der Dienststellenleitung gegeben. Gemeinsam mit drei weiteren Mitarbeitervertretern habe er in Bremen mit einem Rechtsanwalt für kirchliches Arbeitsrecht ein Beratungsgespräch über Tarifkonflikte im Haus geführt. Bei der Rückkehr erlebte er eine böse Überraschung. Er fand zwei Briefe vor. Der eine beinhaltete die Ablehnung der Dienstreise, der andere die sofortige Suspendierung vom Dienst sowie die Erteilung eines Hausverbotes. |
Bei seiner MAV wurde ein Antrag auf Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung des Vorsitzenden eingereicht. Damit noch nicht genug. Herr Emken (der geschäftsführende Vorstand Wichernstift Altenpflege gGmbH) setzte noch einen drauf: Er stellte eine Anzeige bei der Polizei wegen Diebstahl eines Fahrzeuges. Aber das war immer noch nicht alles. Am nächsten Tag wurde das so den Mitarbeitenden mitgeteilt. Herr Emken ist dafür bekannt, dass er sich wenig um die Rechte der Mitarbeitervertretung sowie die Einhaltung der AVR-EKD bemüht. Seit Jahren missachtet er diese Rechte und fordert sogar Mitarbeiter zum freiwilligen Gehaltsverzicht auf. Er übt systematisch Druck auf die Mitarbeitenden, die MAV sowie deren Vorsitzenden aus. In einer Mitarbeiterversammlung wurde sogar angekündigt und gefordert, dass der MAV-Vorsitzende weg müsse und die MAV abzuwählen sei, weil sie durch ihr Verhalten die wirtschaftliche Notlage zu verantworten habe. Der Umgang von Herrn Emken mit den Rechten der Beschäftigten und Mitarbeitervertretung sind seit Langem bekannt. Herr Emken schädigt mit seinem Verhalten das Ansehen der Diakonie und das ausgerechnet in einer Einrichtung, die den Namen des Gründers der Diakonie trägt. Das Diakonische Werk und die Aufsichtsgremien sind aufgefordert, endlich dem Treiben ein Ende zu bereiten. Presseberichte: Weserkurier 30.03.2010 EPD 29.03.2010 NWZ 29.03.2010 NWZ 29.03.2010 zweiter Bericht
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