01. Juli 2010 | 83. Gesundheitsministerkonferenz am 1. Juli in Hannover
Absage von Bundesgesundheitsminister Rösler ist ein Affront.
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Autor: Ministerien Thüringen, Erfurt. Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD, Bild), hat im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Hannover die kurzfristige Absage von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) kritisiert. Das ist ein Affront. Die Gesundheitsministerinnen- und minister der Länder kommen zu ihrem wichtigsten Jahrestreffen zusammen und der Bundesgesundheitsminister glänzt durch Abwesenheit. Das legt die Vermutung nahe, dass Herrn Rösler die Themen, die wir besprechen werden, nicht sonderlich zu interessieren scheinen. Dabei geht es morgen in Hannover um Dinge, die mir und meinen Kolleginnen und Kollegen der Länder unter den Nägeln brennen. Laut Thüringer Sozialministerin wollte Rösler auf der GMK zu seinen Reformplänen im Gesundheitswesen Stellung nehmen. Was der Bund vor hat, interessiert die Länder sehr. Wir wollen uns in diesen Reformprozess auch gerne einbringen. Das können wir aber nicht, wenn wir nicht wissen, wie Herr Rösler zum Beispiel die Probleme bei der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung in den Griff bekommen will, sagte Heike Taubert. Auf der 83. Gesundheitsministerkonferenz in Hannover am 1. Juli 2010 wird unter anderem über die Lage der Hebammen, Pandemievorsorge und die Gewährleistung einer flächendeckenden medizinischen Grundversorgung diskutiert....... Den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hat derzeit Niedersachsen inne. Da die Niedersächsische Gesundheitsministerin Özkan nicht ständig anwesend sein kann, wird die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD) die Sitzung zeitweise leiten. Thüringen hatte vor Niedersachsen den Vorsitz der GMK inne.
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