02. Januar 2012

DGB Vorsitzender Michael Sommer u. EKD Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider | | 2012 muss Jahr "des Handelns" werden Die Diakonie hat im vergangenen Jahr durch die anhaltenden Konflikte um das kirchliche Arbeitsrecht viel an Glaubwürdigkeit verloren. Mit ihrer Haltung verspielt sie diese nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern verliert auch Vertrauen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Arbeitsrecht, das vor allem darin besteht, das allgemeine Arbeitsrecht ihren Beschäftigten vorzuenthalten, hat keine Zukunft! Die Verantwortlichen der Diakonie sind aufgefordert weiteren Schaden von der Diakonie abzuwenden und den Konflikt beizulegen. |
In der Erklärung der EKD-Synode vom 9. November 2011 zum kirchlichen Arbeitsrecht heißt es "Die aktuelle Auseinandersetzung um das kirchliche Arbeitsrecht ist kontraproduktiv. Vielmehr will die EKD den Dialog mit ver.di und den anderen Wohlfahrtsverbänden. Alle Christinnen und Christen sind gefordert, für tragfähige solidarische Sicherungssysteme und bessere Entgelte der Beschäftigten einzutreten. Die Synode der Konföderation in Niedersachsen hat im März 2012 die Gelegenheit, durch ihr Votum für Tarifverträge den Worten Taten folgen zu lassen und den Weg für eine zukunftsweisende Arbeitsrechtsgestaltung in der Diakonie frei zu machen.
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