13. Januar 2012
 | | EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider kritisiert Lohndumping in der DiakonieSchneider kritisiert Lohndumping im Bereich der Diakonie als "unerträglich", hält aber am Dritten Weg fest. Zudem wirft er ver.di eine Kampagne gegen das kirchliche Arbeitsrecht vor. Etwa acht Prozent der bundesweit 28.000 diakonischen Betrieben mit rund 450.000 Mitarbeitern seien von Lohndumping und Outsourcing betroffen, sagte er am Montag auf der rheinischen Landessynode in Bad Neuenahr. Die Zahlen würden derzeit EKD-weit erhoben. |
Ver.di warf Schneider eine Kampagne gegen das kirchliche Arbeitsrecht vor: "Ver.di will Stück für Stück den dritten Weg aushebeln." Die Gewerkschaft weigere sich, beim Dritten Weg mitzumachen, weil er Streik und Aussperrung ausschließe und damit gegen das gewerkschaftliche Grundverständnis verstoße. "Wir werden da noch harte Zeiten vor uns haben." sagte Schneider.
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