16. August 2007  | | Fünf Jahre Arbeitsmarkt-Reformen Hartz I bis IV - Haben die Reformen gewirkt? |
Im August 2002 präsentierte Peter Hartz zusammen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder Vorschläge für Reformen auf dem Arbeitsmarkt, die später seinen Namen tragen sollten. Die Ansprüche waren hoch. Eine Halbierung der Zahl der Arbeitslosen hatte man im Blick. Nicht alles wurde so gemacht, wie Hartz es vorgeschlagen hatte. Manches gelang, einiges ging völlig daneben. Noch immer sind einige Reformteile nicht völlig umgesetzt. Ein Überblick über Maßnahmen und Wirkungen. Hartz I - Pleite bei Personal-Service-Agenturen : Die erste Hartz-Reform hat wenig Positives zu bieten. Hauptprojekt waren die Personal-Service-Agenturen. Die waren nicht nur nutzlos - sie schadeten oft. Wer sich an sie wandte, kam später zu einem festen Job als andere Arbeitssuchende. [mehr] Hartz II - Ich-AG funktioniert und wird "Unwort" : Ein Element der Hartz-Reform schaffte es sogar zum "Unwort des Jahres": Die Ich-AG: Dabei bescheinigen die Experten dieser Wirksamkeit. Auch die Zahl der Mini-Jobs erhöhte sich. Der Aufstieg aus dem Mini-Job in eine richtige Stelle bleibt aber die Ausnahme. [mehr] Hartz III - Das Arbeitsamt wird zum Jobcenter : Mit Hartz III wurde das Arbeitsamt zum Jobcenter und der Arbeitslose zum Kunden. Vor allem in der Anfangsphase sorgte der komplette Umbau der Riesenbehörde Arbeitsagentur für Chaos. [mehr] Hartz IV - Gewinner und Verlierer : Hartz IV ist immer noch die umstrittenste Hartz-Reform. Und spätestens hier stellt sich die Frage: Welchen Anteil haben die Reformen daran, dass die Zahl der Arbeitslosenzahl gesunken ist. [mehr] Weitere Informationen und eine ausführliche Bilanz des DGB Bundesvorstandsmitglieds Annelie Buntenbach siehe unter: http://www.dgb.de/presse/pressemeldungen/pmdb/pressemeldung_single?pmid=3040
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