30. August 2007Diakonie-Mitarbeiter der Nordelbischen Kirche verlangen 2,9 Prozent mehr Am Dienstag verhandelte das Team um die Ver.di-Landesbezirksleiterin Angelika Detsch mit Vertretern des Arbeitgeberverbands Diakonie unter der Leitung des Schlichters Ortwin Runde (SPD), bisher ohne Ergebnis. Vor der Schlichtung waren die Verhandlungen bereits im Mai nach fünf Runden gescheitert.
Rund 10 000 Beschäftigte arbeiten in den diakonischen Einrichtungen der Nordelbischen Kirche. Ver.di verlangt für sie 2,9 Prozent mehr Gehalt. Der Arbeitgeberverband Diakonie bot bisher 2,1 Prozent bei gleichzeitiger Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 39 Stunden. Im Verlauf der Schlichtung wurde dann eine Einmalzahlung von 300 Euro für 2007 und eine Anhebung um 0,6 % ab 01.01.2008 mit einer Laufzeit bis 31.03.2009 angeboten. Vor dem Hotel am Bahnhof Hamburg-Altona protestierten rund 200 Ver.di-Mitglieder für mehr Gehalt, denn "Soziale Arbeit ist mehr wert". Die Verhandlungen wurden auf den 05.09.2007 vertagt. Näheres siehe verdi KTD Tarifinfo download pdf 19 kb
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