19. November 2007  | | Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK DAK kritisiert Spitzenverband der Kassen |
Über den neuen Spitzenverband Bund der Krankenkassen ist es zu einem Zerwürfnis zwischen der zweitgrößten deutschen Krankenkasse, der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK), und dem Verband der Angestellten- und Arbeiterersatzkassen (VDAK) gekommen. Die DAK-Spitze hält den Haushaltsplan des Spitzenverbandes weder für beratungs- noch beschlussfähig. Seine Krankenkasse werde deswegen an der für heute vorgesehenen Vorbesprechung des Ersatzkassen-Verbandes über dessen Haushalt nicht teilnehmen. Das teilten DAK-Chef, Herbert Rebscher und sein Stellvertreter, Claus Moldenhauer, den Verbandsvorsitzenden des VDAK, Christian Zahn und Ludwig Huber, in einem Schreiben mit. Die DAK ist sowohl Mitglied des Spitzenverbandes aller Krankenkassen als auch der Verbandsorganisation der Ersatzkassen VDAK.
Wir haben in unserer beruflichen Tätigkeit noch nicht erlebt, kritisieren Rebscher und Moldenhauer die Haushaltsplanung des Spitzenverbandes, dass eine Organisation ohne inhaltliche Diskussion ihres Geschäftsmodells, lediglich aufgrund eines externen und nicht sonderlich überzeugenden Gutachtens, einen Haushalt mit erheblichen (nicht finanziellen) Konsequenzen für die gesetzliche Krankenversicherung vorlegt. Es gehöre zwingend zum ersten Haushalt des Spitzenverbandes Bund, den Umfang und die Abgrenzung zu den bisherigen Spitzenverbänden darzustellen.
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