24. Januar 2008Presseerklärung der Arbeitnehmerseite Die Arbeitnehmerseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD hat am 23.Januar eine Tariferhöhung von 8%, mindestens 200 Euro gefordert. Auszubildende und Schüler sollen 120 Euro mehr bekommen. Außerdem wurde die Forderung nach einer Angleichung der Ostvergütungen an die des Westens bekräftigt.
Die Diakonie ist mit ca. 420 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Arbeitnehmervertreter erheben damit die gleichen Forderungen wie ver.di in den Tarifverhandlungen zum TVöD und wie die Arbeitnehmerseite der Caritas. Damit wird die Bedeutung eines einheitlichen Vergütungsniveaus im Gesundheits- und Sozialwesen bekräftigt. In der Vergangenheit wurde erst nach Abschluss der Verhandlungen im öffentlichen Dienst über die Übernahme des Ergebnisses für die Diakonie gerungen. Die Arbeitnehmer der Diakonie wollen mit der zeitgleichen Aufstellung einer identischen Forderung ihre Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, in den Betrieben für ihre Forderung zu streiten. Es ist vereinbart worden, am 12. März in die Verhandlungen einzusteigen
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