13. Februar 2008  | | Kein besseres Angebot - nun massive Warnstreiks Frank Bsirske kündigt Warnstreiks an |
Mit massiven Warnstreiks vom 14. bis zum 22. Februar reagieren die Beschäftigten bei Bund und Kommunen auf die Arbeitgeber. Verärgert über deren Mogelpackung vom 24. Januar zeigten sich die Vertreter/innen der ver.di - Landesbezirke und -Fachbereiche während der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam.
Die Verhandlungen am 11. und 12. Februar traten auf der Stelle, weil die Arbeitgeber in dieser dritten Runde kein besseres Angebot vorlegten. Vielmehr beharrten Bund und Kommunen, so Frank Bsirske, "auf ihrer Politik des Reallohnverlustes bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung". Bund und Kommunen bewegten sich auch nicht bei der für viele Beschäftigte wichtigen Frage der Fortgeltung von Ansprüchen auf Bewährungsaufstiege und Vergütungsgruppenzulagen. Sie muss geregelt werden, solange es für Bund und Kommunen noch keine neue Entgeltordnung gibt. Am Montagnachmittag war es zudem um die Ausbildungsvergütungen und die Übernahme von Auszubildenden gegangen, am Abend unter anderem auch um das von den Arbeitgebern angestrebte Leistungsentgelt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 25./26. Februar wieder in Potsdam statt - nach den Warnstreiks, die den Arbeitgebern zeigen sollen, was die Kolleginnen und Kollegen von deren "Angebot" halten. Tarifbewegung Öffentlicher Dienst näheres zur 3. Verhandlungsrunde siehe hier
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