17. März 2008 | | Diakonie-Beschäftigte demonstrieren für mehr Lohn Bremen/Kassel (epd). Beschäftigte der Diakonie in Bremen haben am Mittwoch mit einer "aktiven Mittagspause" für mehr Lohn demonstriert.
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Wie im öffentlichen Dienst fordern sie eine achtprozentige Lohnsteigerung, mindestens aber 200 Euro mehr. Die Aktion solle die Position der Arbeitnehmer in den am Mittwoch in Kassel angelaufenen Verhandlungen mit den Arbeitgebern des Diakonischen Werkes in der Evangelischen Kirche in Deutschland unterstützen, sagte Mitarbeitervertreterin Karin Janneck. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind am Mittwoch auf Bundesebene mit einer Sitzung der gemeinsamen Arbeitsrechtlichen Kommission in die Verhandlungen eingestiegen. Um ihre Forderung nach einer Lohnerhöhung zu unterstreichen, haben die Arbeitnehmervertreter bei dieser Gelegenheit mehrere tausend Unterschriften übergeben. Sie erheben die gleichen Forderungen wie die Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Dienst und wie die Arbeitnehmerseite der katholischen Caritas. Die Arbeitnehmer wollten auf diese Weise die Bedeutung eines einheitlichen Vergütungsniveaus im Gesundheits- und Sozialwesen bekräftigen, hieß es. Die Diakonie zählt mit bundesweit etwa 420.000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern im Sozial- und Gesundheitswesen. In Bremen sind es Janneck zufolge etwa 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in unterschiedlichen Einrichtungen der Diakonie tätig sind. (epd Niedersachsen-Bremen/126/12.03.08) Diakoniebeschäftigte fordern acht Prozent mehr Lohn Kassel/Bremen (epd). Beschäftigte aus diakonischen Einrichtungen haben in Kassel ihre Forderung nach einer achtprozentigen Lohnerhöhung bekräftigt. Sie übergaben der dort tagenden Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Listen mit 24.000 Unterschriften von Beschäftigten, die diese Forderung unterstützen. Auch in Bremen demonstrierten Mitarbeiter der Diakonie mit einer "aktiven Mittagspause" für mehr Lohn. Der Vertreter der Arbeitgeberseite, Matthias Bitzmann, nahm die Unterschriften entgegen, wollte sich aber auf epd-Anfrage nicht zu den Forderungen äußern. Die müssten nun in der Kommission beraten werden, sagte er. Zu den Protesten in Kassel, an denen rund 70 Personen teilnahmen, hatten die Mitarbeitervertretungen der Diakonischen Werke und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen. Erstmals stellten die Mitarbeiter der Diakonie zeitgleich mit den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ihre Lohnforderungen, erklärte Renate Richter von der ver.di-Bundesverwaltung. Bisher hätten die kirchlichen Arbeitgeber immer erst die dortigen Abschlüsse abgewartet und anschließend übernommen. Dies, so Richter, sei aber selten eins zu eins geschehen, vielmehr seien die Ergebnisse oft noch abgesenkt worden. Helga Gutt, Vorsitzende der Arbeitsrechtlichen Kommission und Vertreterin der Dienstnehmer, versicherte den Demonstranten, dass man Kraft und Durchhaltevermögen in den Verhandlungen zeigen wolle. "Wir werden uns diesmal nicht abspeisen lassen", sagte sie. Seit vier Jahren hätten die rund 450.000 Beschäftigten in der Diakonie keine Lohnerhöhung mehr bekommen. Die Forderung nach acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro sowie eine Angleichung der Vergütungen in den alten und den neuen Bundesländern sei "angemessen, gerecht und durchsetzbar", sagte Gutt. Die Diakonie-Beschäftigten erheben die gleichen Forderungen wie die Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Dienst und wie die Arbeitnehmerseite der katholischen Caritas. Die Arbeitnehmer wollten auf diese Weise die Bedeutung eines einheitlichen Vergütungsniveaus im Gesundheits- und Sozialwesen bekräftigen, hieß es. Die Diakonie zählt zu den größten Arbeitgebern im Sozial- und Gesundheitswesen. Weitere Bilder
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