28. März 2008Beschäftigte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) fordern mehr Geld Die Tariferhöhung für rund 34 000 Angestellte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie des Diakonischen Werks hält die Gesamtmitarbeitervertretung (GMAV) für nicht ausreichend. Nach mehreren Jahren mit Nullrunden wollten die Beschäftigten eine deutliche Lohnsteigerung, sagte der GMAV-Vorsitzende Peter Stenger. Mit der vereinbarten Lohnsteigerung von fünf Prozent sei der Kaufkraftverlust nicht einmal annähernd abgedeckt. Zudem sei zu befürchten, dass der Abschluss bei den Mitarbeitern zu weiterer Demotivation führen werde. "Kirche und Diakonie zeigen durch diesen Abschluss, dass die Arbeit mit und an den Menschen weiterhin in unserer Gesellschaft und auch in Kirche und Diakonie als geringwertig betrachtet wird", sagte Stenger. Die Tarifpartner hatten sich am 19. März nach monatelangen Verhandlungen auf eine Lohnerhöhung von fünf Prozent von April an geeinigt. Die Regelung hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Der Verband Kirchlicher Mitarbeiter hatte 6,7 Prozent gefordert. Die Gehaltserhöhungen werden bei der EKHN in der Arbeitsrechtlichen Kommission verhandelt, in der die GMAV nicht vertreten ist. Diese repräsentiert 20 000 Leute. dpa Erklärung des Vorstandes der AGMAV vom 20.3.2008 zum Abschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) in Hessen und Nassau
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