08. Mai 2008 Mitarbeitende der kreuznacher diakonie protestieren Wir arbeiten nicht für`n Appel un ´n Ei !!!  | | Am Dienstag, den 06.05.08, haben ca. 150 Mitarbeiter aus verschiedenen Dienststellen der kreuznacher diakonie rund um Kirn und Idar-Oberstein, ihrem Unmut über das unakzeptable Angebot der Dienstgeber in der aktuellen Tarifrunde Luft gemacht. Los ging es mit einer aktiven Mittagspause im Diakonie Krankenhaus am Standort Kirn. OB Pflege, Küche, Ärzte, Reinigungsdienst, Funktionsdienst, Werkstatt oder Verwaltung, aus allen Bereichen waren die Mitarbeitenden gekommen und durch das tragen gleicher T-Shirts wurde auch symbolisch klar, dass hier alle gemeinsam zusammenstehen. Im Treppenhaus war ein Informationsstand der MAV aufgebaut. Symbolisch wurden Äpfel und bunt gefärbte Eier ausgegeben. Presseberichte und weitere Bilder |
Die Forderungen der Mitarbeiter 8 Prozent mehr Lohn mindestens 200 sowie eine rasche Ost-West-Angleichung. wurden durch Aufschriften auf T-Shirts, Plakaten, Buttons und Aufklebern bekräftigt. - Engel brauchen nicht mehr Lohn, wir schon! - Gotteslohn allein macht nicht satt! - Die Taschen sind leer, wir brauchen 8% mehr!!! - Kirche = Arbeitnehmer 2. Klasse? - Benzin Strom Gas Lebensmittel, alles wird teurer Wir auch! - Wir hören immer wieder: die Töpfe sind leer! Unsere auch!
Mit kurzen Redebeiträgen und Informationsblättern wurden die Mitarbeitenden über den aktuel-len Stand der Verhandlungen informiert. Dazu wurde gesungen Danke, für unsre Arbeitsplätze danke, für all das Wertgeschwätze; Danke, für unsre Lohnerhöhung; danke, das ist fünf Jahre her. Außerdem hatte die Mitarbeitenden die Gelegenheit ihre Meinung zum Angebot der Dienstgeber auf einer großen Tapetenrolle kundzutun, die noch am gleichen Tag an die ARK geschickt wurde. Weiter ging es um 15.00 h mit einer gut besuchten Mitarbeiterversammlung in der Heilpädagogische Einrichtung Asbacher Hütte kreuznacher diakonie. Nach dieser Versammlung spazierten die KollegInnen in einem spontanen Beschluss mit allen Plakaten und den restlichen Äpfeln und Eiern zu den nur wenige hundert Meter entfernten Diakonie Werkstätten kreuznacher diakonie, da dort gerade Feierabend war. So wurde dann im Anschluss an die Arbeit noch bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse ausführlich zusammen über die Gesamtsituation diskutiert. Dabei wurde sehr deutlich, dass die Mitarbeitenden ein deutlich besseres Angebot erwarten und dies auch, wenn notwendig in weiteren Aktionen klarstellen wollen.
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