19. Mai 2008 Die evangelischen Krankenhauser der Pro Diako gGmbH, der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH und des Evangelischen Krankenhausverbandes Niedersachsen, haben sich auf ein ein gemeinsames Positionspapier verständigt. Die Geschäftsführung der evangelischen Krankenhäuser der Pro Diako gGmbH und der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH sowie der Vorstand des Evangelischen Krankenhausverbandes Niedersachsen fordern die niedersächsischen Politiker auf, die erforderliche Gesetzesänderung auf Bundesebene voranzutreiben, die notwendig ist, damit die beschlossenen Tarifabschlüsse des Öffentlichen Dienstes und deren Auswirkungen auf die Evangelischen Krankenhäuser finanziert werden können.......... Vollständiger Text (pdf) Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) fürchtet, dass bei einer Reform der Krankenhausfinanzierung, wie sie auf Bundesebene diskutiert wird, die Klinikversorgung in der Fläche leiden könnte. Auslöser ist ein Gutachten des bekannten Gesundheitsexperten Bert Rürup. Derzeit teilt sich die Krankenhausfinanzierung in zwei Säulen auf: Die Bettenpauschale und den Investitionstopf, den die Länder verwalten. Rürup schlägt vor, alle Gelder zentral (monistisch) vom Bund aus zu verteilen. Ein System, dass in strukturschwachen Regionen unerwünschte Konsequenzen haben könnte, wie Rürup selber einräumt. Ross-Luttmann sagte, Niedersachsen werde einer solchen Umstellung nicht zustimmen.
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