22. Mai 2008  | | Verhandlungen um Lohn- und Gehaltserhöhungen in der ARK-EKD vorerst gescheitertDie Arbeitnehmerseite war bereit, von ihrer ursprünglichen Forderung nach 8 % mehr Lohn und Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro deutlich abzurücken. Sie hatten sogar angeboten, den Tarifkompromiss des Öffentlichen Dienstes so zu übernehmen, dass die Arbeitgeber weit weniger Kosten hätten tragen müssen. Die Arbeitgeber erklär-ten, dass dies für sie nicht verhandelbar sei. Vor allem den Sockelbetrag in Höhe von 50 Euro wollen die Arbeitgeber auf keinen Fall. In freien Verhandlungen ist auf dieser Basis kein Ergebnis zu erzielen. |
Die Arbeitgeber zeigen mit Ihrem Verhalten, dass sie nach wie vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie von der Lohnentwicklung in Deutschland abkoppeln wollen. Sie verweigern sich ihrer Pflicht, dafür zu sorgen, dass die kräftig gestiegenen Lebenshaltungskosten durch eine längst fällige Lohnerhöhung wenigstens zum Teil ausgeglichen werden können. Mit diesem Verhalten werden sie nicht durchkommen. Die Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten Wochen verstärkt zeigen, dass sie bereit sind für mehr Geld zu kämpfen. Es kann nicht angehen, dass die Arbeitgeber ohne zu murren höhere Energie- und Lebensmittelrechnungen bezahlen, sich aber strikt weigern, die berechtigten Forderungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erfüllen. Angebot der Arbeitgeber vom 20.05.08
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