06. August 2008  | | Bundesärztekammer will Gesundheitskarte stoppen |
BERLIN. Die Bundesärztekammer will die elektronische Gesundheitskarte in der bisher geplanten Form stoppen. Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe präsentierte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt einen Forderungskatalog, der praktisch alle neuen Funktionen der Karte in Frage stellt. Die Ausgabe der Gesundheitskarte mit Bild soll nach Verzögerungen zum Jahresende beginnen. Zunächst funktioniert sie aber nur wie die bisherige Versichertenkarte. Zusatzfunktionen wie elektronisches Rezept oder Patientenakte sollen später zugeschaltet werden. Die Ärzte wehren sich gegen die neuen Funktionen. Sie verlangen, die geplante Online-Anbindung zum Datenaustausch zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Apothekern und Kassen nur freiwillig vorzusehen. Das Papierrezept solle als Alternative zum elektronischen Rezept beibehalten werden. Forderungskatalog der Bundesärztekammer pdf Näheres siehe auch unter http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.5877.6604.6605#top
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