12. August 2008  | | Sozialausgaben steigen
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WIESBADEN. Die Ausgaben für die Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr erneut deutlich angestiegen. Sie betrugen 2007 netto 18,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mitteilte. Das waren 3,9 Prozent mehr als 2006. Besonders stark, nämlich um 12,7 Prozent, nahmen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu. Ebenfalls überdurchschnittlich erhöhten sich die Hilfe zum Lebensunterhalt (plus 9,4 Prozent) und die Hilfe zur Pflege (plus 5,4 Prozent). Die Kommunen äußerten sich besorgt über den Anstieg. Je Einwohner wurden für Sozialhilfe 228 Euro ausgegeben, nach 220 Euro 2006. In Niedersachsen lag der Betrag bei 260 Euro pro Einwohner 13 Euro mehr als 2006. Das sind die dritthöchsten Pro-Kopf-Ausgaben aller Flächenländer, nur in Schleswig-Holstein und NRW lagen sie noch höher. Insgesamt gab Niedersachsen 2007 2,079 Milliarden Euro aus.
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