27. August 2008  | | Nun auch wissenschaftlich bewiesen Einkommen klaffen stärker auseinander |
Die Einkommensschere in Deutschland öffnet sich immer weiter. Das geht aus einer Studie der Universität Duisburg-Essen hervor, über die die Frankfurter Rundschau am Dienstag berichtete.
Während das obere Viertel der Beschäftigten zwischen 1995 und 2006 ein reales Lohnplus von 3,5 Prozent verbuchen konnte, sanken die Realeinkommen von Geringverdienern um rund 14 Prozent. Nach einer am selben Tag vorgelegten Statistik verdienen aber auch Frauen immer noch deutlich weniger als Männer. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Einkommen der Arbeitnehmerinnen 2006 im Schnitt 24 Prozent unter denen ihrer männlichen Kollegen. Hauptgrund ist der überwiegende Anteil von Männern in den besser bezahlten Berufen. Nach der Universitätsstudie zur Verteilung der Einkommen ist ein Viertel der Arbeitnehmer von Reallohnverlust betroffen. Der Soziologe Gerhard Bosch sagte, zu den Verlierern gehörten nicht nur Minijobber und Teilzeitkräfte, sondern auch Geringverdiener mit Vollzeitstelle. Näheres siehe auch in der Pressemitteilung der Uni Duisburg (pdf)
Zurück
|