25. September 2008  | | Beschäftigte der Diakonie Berlin- Brandenburg fordern mehr LohnRund 300 Beschäftigte im Diakonischen Werk der ev. Landeskirche Berlin Brandenburg haben am 13. September vor der Berliner Gedächtniskirche für mehr Lohn demonstriert. Die Demo stand unter dem Motto Jetzt sind wir dran Die Kundgebung sollte die Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter der Arbeitsrechtlichen Kommissionen auf Bundes- und regionaler Ebene bei ihren Entgeltverhandlungen unterstützen. |
Die Vergütung der Beschäftigten im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hinkt nach wie vor erheblich hinter den Gehältern der Kolleginnen und Kollegen, die direkt den Beschlüssen der Arbeitsrechtlichen Kommission des DW EKD unterliegen, hinterher. Bei weiter ansteigenden Verbraucherpreisen ist das gegenüber den Mitarbeitenden nicht länger zu rechtfertigen. Mitglieder des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen und der zuständige Gewerkschaftssekretär von Verdi, Georg Güttner-Mayer, forderten in ihren Reden vor den Demonstranten den Vorstand des DWBO dazu auf, sich für eine bessere Finanzierung der Leistungen im Gesundheits- und sozialen Bereich einzusetzen. Der Vertreter von Verdi übte außerdem Kritik an der gegenwärtigen Arbeitsrechtssetzung im Rahmen des Dritten Weges, an den sich immer mehr diakonische Arbeitgeber nicht länger gebunden fühlen (in diversen Einrichtungen des DWBO wird von den Arbeitsvertragsrichtlinien des DWBO mittlerweile abgewichen). Er bekräftigte die erst ürzlich durch den Bundesvorstand von Verdi erfolgte Aufforderung an den Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), mit Verdi Tarifverhandlungen aufzunehmen.
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