25. September 2008 130.000 gegen Klinik-Kollaps Mit lautstarken Parolen haben etwa 130.000 Ärzte, Pflegekräfte und Klinikmitarbeiter mehr Geld für die Krankenhäuser in Deutschland gefordert. Das Bündnis "Rettung der Krankenhäuser", zu dem sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Städtetag, kommunale Arbeitgeberverbände, Ärzteorganisationen und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben, verlangt zusätzliche Milliardenhilfen für die angeschlagenen 2100 deutschen Kliniken. "Die Krankenhäuser brauchen reales Geld, mit Luftbuchungen ist uns überhaupt nicht geholfen", sagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. "Die Kliniken stehen vor dem Kollaps." Ver.di-Chef Frank Bsirske warnte vor wachsender Gefährdung der Patienten. Die Mitarbeiter brennen laut Bsirske immer stärker aus. Frank Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, kündigte weitere Proteste an. Er sagte: "Wir sehen uns wieder." Näheres siehe auch hier: | |  |
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